Programm Gedenk- und Befreiungsfeiern
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Alter Schloßhof Wels Dragonrestraße 22 Oberösterreich |
19:00
Antifaschistische Lesungen Die Autorinnen Kaśka BRYLA und Didi DROBNA sagen mit Kunst politisch Relevantes. Kaśka BRYLA liest aus ihrem Buch Mein Vater, der Gluag, die Krähe und ich und führt Zwiegespräche mit ihrem Vater, um Zeugnis über sein Leben abzulegen, das den Irrsinn des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Didi DROBNA hat in ihrem Buch Ostblockherz die Geschichte einer aus der Slowakei nach Wien gezogenen Gastarbeiterfamilie geschrieben. Erst die schwere Krankheit des Vaters bringt sie wieder ins Gespräch mit ihm. Eintritt für Lesung und Suppe von Sonja LIEGERT: € 10,- |
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Minoriten Wels Minoritengasse 1 Oberösterreich |
11:00
KLANG_ZEICHEN_SETZEN - Eine Veranstaltung gegen Gewalt zum Holocaust-Gedenktag mit Musik und inspirierenden Gesprächen Redner: Philipp BLOM - Schriftsteller, Historiker und Journalist |
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Dinzlschloss Schlossgasse 11 Kärnten |
19:00
Lesung anlässlich des Internationalen Holocaust Gedenktages Lesung aus dem Forschungsprojekt Verbotene Beziehungen. Weibliche Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich von Natascha BOBROWSKY. Anhand von Gerichtsakten angeklagter Frauen nähert sich ihre Forschung dem bisher unterbeleuchteten Thema der weiblichen Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich. |
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Friedhof Suetschach/Sveče Suetschach 162 Kärnten |
11:00
Gedenkveranstaltung in Suetschach in Errinerung an Matija Verdik-Tomaž und Genossen aus Suetschach / Sveče Auf dem Friedhof in Suetschach / Sveče (Kärnten) wird elf gefallenen Kämpfern der Befreiungsfront gedacht, die hier begraben sind. Unter ihnen befinden sich Matija Verdnik-Tomaž, eine Schlüsselfigur des Widerstands im Rosental, sowie die Brüder Aleksander und Ivan Čero sowie weitere Partisanen, Aktivisten und drei Unbekannte. Das Felsdenkmal und die große Grabstätte erinnern an ihren Mut und ihr Opfer im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Na pokopališču v Svečah/Suetschach se spominjamo enajstih padlih borcev in aktivistov Osvobodilne fronte, ki so tukaj pokopani. Med njimi je narodni heroj Matija Verdnik-Tomaž, ključna osebnost odporniškega gibanja v Rožu, pa tudi brata Aleksander in Ivan Čero ter drugi partizani, aktivisti in trije neznani padli. Impozanten kamniti spomenik in velika grobnica pričata o njihovem pogumu in žrtvi v boju proti nacizmu. Zveza koroških partizanov vsako leto na prvo nedeljo v februarju vabi na spominsko slovesnost, s katero poudarja pomen slovenskega odporništva na Koroškem. Prireditev je znak proti pozabi in poziv k zavzemanju za svobodo, demokracijo in vrednote protifašističnega boja. |
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Denkmal für den Frieden Anton-Riepl-Straße/Gallneukirchner Straße Oberösterreich |
18:30
Gedenkfeier beim Denkmal für den Frieden Im Zuge der "Mühlviertler Menschenhatz" 1945 wurden neben alten und kriegsunfähigen Männern auch Kinder und Jugendliche beim Aufspüren und Ermorden der aus dem KZ Mauthausen Entflohenen herangezogen. Heute erinnern wir uns gemeinsam daran: Erinnerungskultur wurde couragiert entwickelt und soll mutig weitergetragen werden. In Gallneukirchen findet in Erinnerung an die Opfer dieser Such- und Mordaktion das Februargedenken statt, mitgestaltet von Jugendgruppen mit Wortcollagen, Diskussionen und musikalischem Rahmen. Redner: Martin KRANZL-GREINECKER |
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Gedenkstein des Diakoniewerkes Hauptstraße 3 Oberösterreich |
19:30
Gedenkfeier für die Opfer der NS-Euthanasiemorde Im Anschluss an die Gedenkfeier beim Denkmal für den Frieden findet beim Gedenkstein des Evangelischen Diakoniewerks in Gallneukirchen die Gedenkfeier zum Thema "Euthanasiemorde - unnützes Leben" statt. |
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Donausaal Mauthausen Josef-Czerwenka-Straße 4 Oberösterreich |
20:00
"Es blieb nichts anderes übrig..." - Gedenkveranstaltung zur "Mühlviertler Menschenhatz" Nach dem Fluchtversuch von über 500 sowjetischen Kriegsgefangenen aus dem KZ Mauthausen fand eine Such- und Mordaktion unter breiter Beteiligung der Zivilbevölkerung statt. Nur 11 Personen überlebten die "Mühlviertler Menschenhatz". Kartenvorverkauf: Sparkasse, Raiffeisenbank, Gemeindeamt und Pfarre Mauthausen sowie unter: kartenreservierung@perspektive-mauthausen.at |
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Bildungshaus Schloss Puchberg Puchberg 1 Oberösterreich |
19:30
16. Politischer Aschermittwoch - Lesung und Gespräch mit Daniel WISSER Die Lesung und Diskussion mit Daniel WISSER (Smart City, 2025) findet zum Thema Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaften statt. |
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Tschemernitzen/Čemernica (Polanc) Kärnten |
09:00
48. Winterwanderung in Erinnerung an die im Februar 1945 unter der Arichwand / Arihova peč gefallenen Partisaninnen und Partisanen Die Winterwanderung erinnert an jene acht Partisan:innen, die im Februar 1945 in einer Höhle unter der Arichwand Zuflucht suchten und infolge eines Verrats von SS-Einheiten getötet wurden. Ihre Namen sind am Denkmal auf dem St. Jakober Friedhof verzeichnet und erinnern an ihren Mut im antifaschistischen Widerstand. Treffpunkt: 46.53851244715701, 14.008970258404455 Ta zimski pohod spominja na osem partizank in partizanov, ki so februarja 1945 poiskali zatočišče v jami pod Arihovo pečjo ter bili po izdaji umorjeni s strani enot SS. Njihova imena so zapisana na spomeniku na šentjakobskem pokopališču in opominjajo na njihov pogum v protifašističnem odporu. |
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Buchhandlung Der Weinphlosoph Bahnhofstraße 10 Oberösterreich |
19:00
Lesung: Gedenken neu denken Susanne SIEGERT plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit Schwerpunkten auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration und auf weniger bekannte Orte und Opfergruppen der NS-Verbrechen. Durch ihr innovatives antifaschistisches Engagement im digitalen Bereich erlangte sie (@keine.erinnerungskultur - Instagram, TikTok) renommierte Preise. SIEGERT liest aus ihrem Buch Gedenken neu denken. Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss. |
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Bildungshaus Schloss Puchberg Puchberg 1 Oberösterreich |
18:30
Maria HOFSTÄTTER liest Marie JAHODA - "Ich sprach mit Leidenschaft …" Marie JAHODA erzählt im von Maria HOFSTÄTTER gelesenen Text über ihre jüdische Herkunft, über die Beziehung zu ihrer Tochter, über ihr Leben als Widerstandskämpferin gegen das Dollfuß-Schuschnigg-Regime, ihre Verhaftung und Vertreibung nach England 1937 und über ihre Laufbahn als kritische Sozialforscherin in den USA und in England. Musik: Inga LYNCH, Liedermacherin, begleitet mit Gitarre und Gesang |
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Gedenkstätte Kreuzstadl Geschriebensteinstraße Burgenland |
14:00
Gedenken für alle Opfer beim "Südostwall"-Bau Der Bau des "Südostwalls" forderte auch noch in der Endphase des Krieges unzählige Opfer. Beim Massaker von Rechnitz am 24. März 1945 wurden etwa 200 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter ermordet und verscharrt. Der Opfer wird mit Reden, Gebeten und einer Kranzniederlegung gedacht. Redner:innen: Paul GULDA & Vertreter:innen der Israelitischen Kultusgemeinden Szombathely, Zalaegerszeg & Wien |
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Bushaltestelle U-Bahn-Aufgang Heinestraße Praterstern Wien |
08:00 - 18:00
Gedenkfahrt nach Engerau Im Dezember 1944 wurde in Engerau (Bratislava-Petržalka) ein Lager für ungarische Juden errichtet. Rund 2.000 Zwangsarbeiter mussten beim Bau des sogenannten "Südostwalls" Sklavenarbeit leisten. Viele starben an den Folgen von Hunger, Kälte und Misshandlungen oder wurden von Wiener SA-Männern oder Politischen Leitern ermordet. Mehr als 100 Männer kamen Ende März 1945 im Zuge des Todesmarsches von Engerau nach Bad Deutsch-Altenburg ums Leben. Die Gedenkfahrt führt an die Orte Friedhof Petržalka, Gedenktafel Leberfinger, Gedenkstein Wolfsthal, Gedenkstele Hainburg, Friedhof und Kurpark Bad Deutsch-Altenburg und endet um 18 Uhr. Rednerin: Claudia KURETSIDIS-HAIDER Unkostenbeitrag: € 20,- (Schüler:innen, Studierende, Arbeitsuchende gratis) Anmeldungen unter: https://www.doew.at/termine/gedenkfahrt-nach-engerau-2026 |
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Gedenkstätte Johannesstraße 16-32 Niederösterreich |
14:30
Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Hinterbrühl mit Kreuzweg-Andacht Um den alliierten Bombardierungen zu entgehen, wurde 1944 im heutigen Schaubergwerk Seegrotte in Hinterbrühl (NÖ) eine unterirdische Rüstungsfabrik errichtet, in der über 600 Menschen Zwangsarbeit leisten mussten. 1989 wurde an der Stelle des ehemaligen Lagers eine KZ-Gedenkstätte errichtet. Entlang der aufgestellten Kreuze wird im Rahmen der Kreuzweg-Andacht an verschiedenen Stationen der Geschehnisse von Hinterbrühl gedacht. Inhaltlich wird das Gedenken von Jugendlichen mitgestaltet. Redner: Elmar PITTERLE |
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Evangelische Friedenskirche St. Margarethenstraße 4 Steiermark |
14:00
Gedenkweg Im KZ-Außenlager Peggau, nahe Graz, waren insgesamt rund 1.400 Menschen interniert, die Zwangsarbeit im Stollenbau verrichten mussten. Die harte Arbeit forderte besonders viele Todesopfer. In der Nähe der evangelischen Friedenskirche in Peggau, wohin zum Gedenken geladen wird, verläuft der Weg, den die Internierten täglich gehen mussten. Gemeinsam wird ein Teil des Gedenkweges beschritten. An mehreren Stationen hält der Gedenkzug an, um durch den Vortrag verschiedener Texte an die NS-Zeit zu erinnern. |
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KZ-Gedenkstätte Peggau Mittereggstraße 1 Steiermark |
15:00
Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Peggau Die Gedenkfeier findet beim Mahnmal bei der KZ-Gedenkstätte Peggau mit einer ökumenischen Andacht statt. Abschließend werden stellvertretend für alle Opfer Namen einzelner Gefangenen genannt und Blumen für sie niedergelegt. |
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Friedhof Bad Eisenkappel Eisenkappel 147 Kärnten |
11:00
Gedenkveranstaltung in Erinnerung an den Tod von Franc Pasterk-Lenart und an alle Opfer, die auf dem Friedhof in Bad Eisenkappel / Železna kapla begraben sind Der Friedhof in Bad Eisenkappel / Železna Kapla ist ein Ort der Erinnerung an den mutigen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Hier ruhen 154 Opfer, darunter Partisan:innen, Unterstützer:innen und Zivilist:innen, die für Freiheit und Gerechtigkeit kämpften. Das zentrale Denkmal und zahlreiche Grabstätten erzählen die Geschichte des Widerstandes in dieser Region. Persönlichkeiten wie Franc Pasterk-Lenart und Peter Kuchar stehen symbolisch für den Mut und die Opferbereitschaft der Menschen, die hier dem Nazifaschismus entgegenwirkten. Ihre Geschichten mahnen uns, für Demokratie und Menschenrechte einzutreten. Pokopališče v Železni Kapli/Bad Eisenkappel je kraj spomina na pogumen odpor proti nacizmu. Tukaj počiva 154 žrtev, med njimi partizanke in partizani, podpornice in podporniki ter civilisti, ki so se borili za svobodo in pravičnost. Osrednji spomenik in številna grobišča pripovedujejo zgodbo odpora v tej regiji. Osebnosti, kot sta Franc Pasterk-Lenart in Peter Kuchar, simbolizirajo pogum in žrtvovanje ljudi, ki so se tukaj borili proti nacifašizmu. Njihove zgodbe nas opominjajo, da se zavzemamo za demokracijo in človekove pravice. |
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Basilikastiege Lauriacumstraße 9 Oberösterreich |
18:00
GEH-DENKEN 2026 an die Ermordeten und Überlebenden der Todesmärsche In Enns wurden v.a. zur Erbauung von Befestigungsanlagen und Bunkern rund 2.000 Zwangsarbeiter eingesetzt. Dabei kamen, neben den Opfern der Todesmärsche, mindestens 87 Menschen ums Leben, die beim Stiegenaufgang zur Lorcher Basilika (St. Laurenz) verscharrt wurden. Steine und ein Denkmal erinnern an die exhumierten Ermordeten. Zum Geh-Denken laden u.a. der Autor und Redner Jack HERSCH, der Sohn des Überlebenden David Hersch. |
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Festsaal der LMS Großraming Kirchenplatz 3 Oberösterreich |
19:30
Lesung Schattenschweigen Elisabeth REICHART liest aus ihrem Buch Schattenschweigen im Festsaal der LMS Großraming. Bekannt wurde die Autorin durch ihren Debütroman Februarschatten über die sogenannte "Mühlviertler Menschenhatz" und ihre Dissertation über den Widerstand im Salzkammergut. |
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Kremsbrücke Ritzlhofstraße 63/65 Oberösterreich |
08:00
Gedenken der Volksschule Ansfelden Was geschah vor 80 Jahren bei der Kremsbrücke? Die Schüler:innen der Volksschule erinnern bei der Kremsbrücke in Ansfelden an die ermordeten Jüdinnen und Juden der Todesmärsche von Mauthausen nach Gunskirchen. |
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Burghof Burggasse 8 Kärnten |
16:00
Gedenkgehen / Spominska Hoja für die Opfer der NS-Justiz in Klagenfurt Bei dieser Veranstaltung wird der Opfer der Gestapo und der NS-Unrechtsjustiz gedacht. Im Mittelpunkt stehen zwei historische Orte: der Burghof, der während der NS-Zeit als Gestapo-Gefängnis diente, sowie das Landesgericht Klagenfurt, das eng mit der Verfolgung und Verurteilung von Widerstandskämpfer:innen verbunden war. Na tej prireditvi se spominjamo žrtev Gestapa in nacističnega krivičnega sodstva. V ospredju sta dva zgodovinska kraja: grajsko dvorišče, ki je v času nacizma služilo kot zapor Gestapa, ter Deželno sodišče v Celovcu, ki je tesno povezano s pregonom in obsodbami borcev odpora. |
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Gemeindezentrum Hofamt Priel Dorfplatz 1 Niederösterreich |
18:00
Gedenkfeier mit Rundgang zum Gedenkstein in Hofamt Priel Wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs, vom 2. auf den 3. Mai 1945, wurden im niederösterreichischen Hofamt Priel 228 ungarische jüdische Zwangsarbeiter:innen von einem SS-Kommando ermordet. Die Opfer des Massakers - darunter viele Frauen und Kinder - waren Internierte eines Durchgangslagers auf ihrem Todesmarsch in das KZ Mauthausen. Es war eines der größten Endphasenverbrechen. |
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Denkmal für die Opfer der NS-Todesmärsche von 1945 Stadtpark Steiermark |
12:00 - 13:00
"Was macht einen zum Täter?" - Mahnwache der K.Ö.St.V. Riegersburg zu Fürstenfeld (MKV) Die Denkmäler im Fürstenfelder Stadt- und Gedenkpark erinnern an die Opfer des NS-Regimes - jene Menschen, die aus politischen Gründen, wegen einer Behinderung oder aus sogenannten "rassischen" Gründen verfolgt und ermordet wurden. Jugendliche lesen bei der Mahnwache historische Beispiele vor, anhand derer vermittelt wird, wie leicht es gehen kann, dass man selbst von Zeug:in oder Mitwisser:in zum Täter oder zur Täterin wird. Redner: Gerald L. GUSCHLBAUER |
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Mahnmal Rathausplatz Steiermark |
10:30
Gedenkfeier beim Denkmal auf dem Rathausplatz Das gemeinsame Gedenken zum Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus beim Denkmal am Rathausplatz in Gleisdorf soll an die Opfer der Todesmärsche v.a. ungarischer Jüdinnen und Juden im April 1945 erinnern, welche durch die Ortschaften Gleisdorf und Nitscha gingen. |
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KZ-Gedenkstätte Mauthausen Erinnerungsstraße 1 Oberösterreich |
14:00
Gedenken anlässlich der Befreiung des KZ Mauthausen Am 81. Jahrestag der Befreiung laden wir ein, an die KZ-Gedenkstätte Mauthausen zu kommen. Gemeinsam möchten wir an diesem Tag ein Zeichen des Miteinanders und der Begegnung setzen. Dazu gibt es drei verschiedene kostenlose Rundgänge auf dem Areal: |
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KZ-Gedenkstätte Mauthausen Erinnerungsstraße 1 Oberösterreich |
17:00
Gemeinsamer Gedenkakt bei der Außenlager-Stele des ehemaligen KZ Mauthausen Die Stele soll an das weitverzweigte Lagersystem, die 49 KZ-Außenlager und unzählige Orte, an denen KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten mussten erinnern. Möglichkeit zum weiteren Austausch bietet im Anschluss ein Empfang im Besucher*innenzentrum der Gedenkstätte. |
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Gedenkstein in Pettighofen Agerstraße Oberösterreich |
18:00
Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Lenzing 1944 wurden rund 600 Frauen in das KZ-Außenlager Lenzing überstellt, um Zwangsarbeit in der Lenzinger Zellwollproduktion zu leisten. Die meisten waren Jüdinnen, mehr als die Hälfte stammte aus Ungarn. Die unzureichende Ernährung und die anstrengende Arbeit führten rasch zum körperlichen Verfall. Zudem mussten die Frauen in der Fabrik ohne Schutz mit giftigen Chemikalien hantieren. Das KZ-Außenlager wurde am 4. Mai 1945 befreit. Rednerin: Christine HAIDEN |
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Friedhofskirche St. Leonhard zu Spital am Pyhrn Pyhrnstraße 165 Oberösterreich |
17:00
Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus im ehemaligen "Fremdvölkischen Kinderheim" Das sogenannte "Fremdvölkisches Kinderheim" in Spital am Pyhrn wurde 1942 als erste Einrichtung von mehreren im deutschen Reich gegründet, um "das Volk reinrassig zu halten". Schwangere "fremdländische" Zwangsarbeiterinnen sollten das Land nicht mit "rassisch minderwertigem Nachwuchs verpesten". Etwa 100.000 Kinder wurden durch Abtreibung oder durch Vernachlässigung nach der Geburt getötet. Im Rahmen der Gedenkfeier finden eine Kranzniederlegung, Redebeiträge und ein Murmelritual mit musikalischer Umrahmung statt. |
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Denkmal in der Salzburger Vorstadt Salzburger Vorstadt 15 Oberösterreich |
18:00
Gedenkstunde beim Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus in Braunau Redner: Karl Markus GAUSS |
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KZ-Gedenkstätte Ebensee Kirchengasse 5 Oberösterreich |
18:00
Gedenkveranstaltung am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Ebensee Ab 1943 wurden in Ebensee insgesamt 27.000 Menschen interniert. Durch die harte Zwangsarbeit im Stollenbau war die Todesrate sehr hoch. |
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Heldenplatz Wien |
19:30
Fest der Freude Im Gedenken an die Opfer und die Freude über die Befreiung von der NS-Terrorherrschaft veranstaltet das MKÖ das Fest der Freude 2026 bereits zum vierzehnten Mal. Das Fest der Freude widmet sich heuer dem thematischen Schwerpunkt "Täterinnen und Täter". Das Highlight des Fests der Freude wird die Rede einer:s Zeitzeug:in sein. Das Programm wird durch einen musikalischen Beitrag der Wiener Symphoniker bereichert. Mehr Infos auf www.festderfreude.at. |
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Denkmal Bundesstraße 1 Oberösterreich |
10:00
Kranzniederlegung beim Denkmal |
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Denkmal Bundesstraße 1 Oberösterreich |
10:15
"Walk of Solidarity" Im Anschluss an die Kranzniederlegung wird der letzte Teil des Weges der KZ-Häftlinge zum ehemaligen Lager zurückgelegt. |
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KZ-Friedhof Oberösterreich |
10:45
Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Gunskirchen und Eröffnung des Gedenkortes Im KZ-System Mauthausen war das KZ-Außenlager Gunskirchen eines der grausamsten. Durch minimale Versorgung und katastrophale Bedingungen wurden dort in den letzten Wochen des Krieges Häftlinge dem Steben ausgesetzt. Am 5. Mai 1945 wurde das KZ befreit. Die Befreiungsfeier wird inhaltlich von Schüler:innen der MS Gunskirchen zum Themenschwerpunkt "Täterinnen und Täter" gestaltet. Redner: Cornelius OBONYA - Schauspieler; György FRISCH - Vertreter der ungarischen Jüdinnen und Juden; Willy MERNYI - Vorsitzender des Mauthausen Komitee Österreich |
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Opferfriedhof, KZ-Gedenkstätte Ebensee Kirchengasse 5 Oberösterreich |
10:30
Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Ebensee Im KZ-Außenlager Ebensee wurden ab 1943 insgesamt 27.000 Menschen interniert. Durch die harte Zwangsarbeit im Stollenbau und die Gräueltaten der NS-Schergen war die Todesrate sehr hoch. Am 9. Mai 1945 wurde das KZ-Außenlager Ebensee von US-Soldaten befreit. Redner: Florian SCHEUBA, politischer Kabarettist und Zeitungskolumnist |
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KZ-Gedenkstätte Gusen, Appellplatz Georgestraße 7 Oberösterreich |
17:00
Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Gusen Im Lagersystem Gusen mussten zwischen Mai 1940 und Mai 1945 insgesamt über 70.000 KZ-Häftlinge Zwangsarbeit vorwiegend in Steinbrüchen leisten. Rund die Hälfte der Internierten wurde ermordet. Die Befreiungsfeier des KZ-Außenlagers Gusen startet auf dem ehemaligen Appellplatz und setzt mit dem gemeinsamen Einzug in das Memorial Gusen fort, wo eine Kranzniederlegung stattfindet. Jugendliche aus Ländern ehemaliger KZ-Häftlinge beteiligen sich an der inhaltlichen Gestaltung des Gedenkens. |
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Gedenkstein Marktplatz Oberösterreich |
15:30
Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die "Mühlviertler Menschenhatz" Im Anschluss an die Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen findet beim Denkmal für die "Mühlviertler Menschenhatz" in der Gemeinde Ried in der Riedmark eine Gedenkfeier statt. Eröffnung und Begrüßung: Sabine SCHATZ, Abgeordnete zum Nationalrat |
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Bildstock, Eisenreichdornach Zufahrt Schabfeldstraße Niederösterreich |
10:00
Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Amstetten Im letzten Kriegsjahr wurde die Gegend um Amstetten massiv bombardiert. Am 20. März 1945 kamen dabei 36 Frauen aus dem KZ-Außenlager Amstetten ums Leben. Die Gedenkfeier in Eisenreichdornach wird von Jugendlichen mitgestaltet. |
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Objekt 10, Birago-Kaserne (Südtor), KZ-Gedenkstätte Melk Prinzlstraße 22 Niederösterreich |
10:30
Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Melk Das KZ-Außenlager Melk war mit rund 14.400 Internierten das größte in Niederösterreich. Das Krematorium, in dem tausende Ermordete verbrannt wurden, ist heute der zentrale Gedenkort Melks. Zum Jahresthema "Täterinnen und Täter" und zur gesellschaftspolitischen Verantwortung in der Gegenwart präsentieren Jugendliche verschiedene Beiträge. An der Gedenkfeier werden auch Angehörige ehemaliger Melker KZ-Häftlinge und internationale Gedenkinitiativen der Opfer des KZ-Außenlagers teilnehmen. |
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KZ-Denkmal Haagerstraße Oberösterreich |
17:30
Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Steyr Zwischen den Konzentrationslagern Mauthausen und Steyr bestanden bereits in den Jahren 1938 bis 1940 enge Verbindungen. Bis zur Errichtung eines eigenen Krematoriums in Mauthausen wurden die dort ermordeten KZ-Häftlinge im städtischen Krematorium Steyr verbrannt. Das Außenlager Steyr‐Münichholz wurde 1942 gegründet und war eines der ersten Außenlager für die deutsche Rüstungsindustrie. Den Höchststand an Inhaftierten erreichte das Lager 1945 mit über 3.090 Menschen. Die genaue Anzahl an Todesopfern ist bis heute nicht bekannt. Gemeinsam feiern wir die Befreiung am ehemaligen Ort des KZ-Außenlagers. |
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Bundesgymnasium Vöcklabruck Schloßstraße 31a Oberösterreich |
00:00
Gedenkfeier in Vöcklabruck Im Juni 1941 wurden ca 300 Häftlinge, vorwiegend republikanische Spanier ins KZ-Außenlager Vöcklabruck Wagrain gebracht. Die KZ-Häftlinge wurden zum Straßenbau, für Aufräumarbeiten unter Zuweisung von Zivilisten, zum Brückenbau, zu Arbeiten am Bau einer Wasserleitung und zu Arbeiten in einer Schottergrube in Attnang-Puchheim eingesetzt. Das KZ-Außenlager wurde im Mai 1942 geschlossen. Im Rahmen der Gedenkfeier wird eine Außenlager-Stele am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers enthüllt. |
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Gedenkstein bei der Bezirkssporthalle Bahnhofstraße/Schloßstraße Oberösterreich |
00:01
Kranzniederlegung beim Gedenkstein am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Vöcklabruck-Wagrain im Anschluss an die Gedenkfeier im Bundesgymnasium Vöcklabruck |
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Bezirksmuseum Floridsdorf Prager Straße 33 Wien |
10:00
Gedenkveranstaltung am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Floridsdorf Zur Zwangsarbeit in der Produktion von Flugzeugteilen, U-Boot-Akkus und Teilen der V2 Rakete waren 2.737 Menschen im Lagerkomplex Wien-Floridsdorf interniert, etwa 80 von ihnen wurden dort ermordet. Die meisten stammten aus Polen bzw. der Sowjetunion. Unter Mitwirkung von Jugendlichen aus Wiener Berufsschulen findet die Gedenkfeier unter dem Motto "Niemals vergessen!" rund um den Gedenkstein beim Bezirksmuseum Wien-Floridsdorf statt. |
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WerkStattMuseum Südbahngürtel 24 Kärnten |
14:00
Manifestation für ein Mahndenkmal Bei dieser Veranstaltung im Klagenfurter WerkStattMuseum wird öffentlich die Errichtung eines zentralen Denkmals in Kärnten / Koroška manifestiert, das sowohl die Täterschaft der Kärntner Nazis sichtbar machen als auch den Widerstand in Kärnten / Koroška würdigen soll. Na tej prireditvi se javno izraža zahteva po postavitvi osrednjega spomenika na Koroškem/Kärnten, ki naj jasno pokaže storilstvo koroških nacistov ter hkrati počasti odpor na Koroškem/Kärnten in v celotnem alpsko-jadranskem prostoru. Pobudo WerkStattMuseuma podpira vrsta organizacij in zavzetih posameznic ter posameznikov, ki želijo poslati jasno sporočilo proti potvarjanju zgodovine in pozabi. |
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Denkmal für den Frieden Anton-Riepl-Straße/Gallneukirchner Straße Oberösterreich |
18:30
Gedenkfeier beim Denkmal für den Frieden Im Rahmen der Gedenkfeier wird unter Mitwirkung von Jugendlichen szenisch inszeniert, wie ein faschistisches Umfeld zu ethisch verwerflichem und unmoralischem Handeln verführt - damals wie heute. Das Mahnmal für den Frieden soll in Erinnerung an die "Mühlviertler Menschenhatz" und die Gräueltaten des Krieges auch heute noch als Ort der Umkehr und des Neustarts gesehen werden. Redner: Alois BIRKLBAUER |
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Skiarena Präbichl Eisenstraße Steiermark |
09:45
19. Lebensmarsch in Erinnerung an die 250 Todesopfer ungarischer Jüdinnen und Juden im Jahr 1945 Im Gedenken an die 250 ungarisch-jüdischen Opfer, die beim Todesmarsch 1945 erschossen oder erschlagen und in einem Massengrab verscharrt wurden, findet unter reger Beteiligung von Jugendlichen und mit musikalischer Umrahmung der 19. Lebensmarsch über den Präbichl statt, . Redner: Gerhard NIEDERHOFER |
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Denkmal Präbichl Passhöhe Präbichl Steiermark |
11:00
Gedenkfeier beim Mahnmal in Erinnerung an die 250 Todesopfer ungarischer Jüdinnen und Juden im Jahr 1945 |
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Gedenkstätte Dipoldsau Anger Oberösterreich |
17:00
Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Dipoldsau Für den Bau des Kraftwerks Großraming sowie die Höherlegung der Eisenstraße, den Bau eines Bahnhofs und den Marmorsteinbruch mussten Häftlinge des KZ-Außenlagers Dipoldsau Zwangsarbeit leisten. Mindestens 20 namentlich bekannte KZ-Häftlinge wurden ermordet, die Dunkelziffer ist jedoch weitaus höher. |
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Tunnelportal Loibl-Nord, ehemaliger Zollamtsvorplatz Kärnten |
09:00
Internationale Gedenkveranstaltung am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Loibl-Nord Aufgrund der Bauarbeiten am Loibltunnel wurden im KZ-Außenlager Loiblpass rund 1.800 Menschen interniert, vorwiegend aus Frankreich. Die gefährliche Zwangsarbeit forderte etliche Opfer, derer im Rahmen der Gedenkfeier gedacht wird. Die Veranstaltung steht in der Tradition des Bemühens, die vom Vergessen bedrohten Außenlager des KZ Mauthausen im kollektiven Gedächtnis zu verankern. Die Gedenkfeier soll die Geschichte des Leidens und Sterbens der KZ-Opfer vom Loiblpass, aber auch jene des mutigen Widerstandes und Überlebens in ehrender Erinnerung halten. |
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Gedenkstätte Loibl-Süd Slowenien |
11:00
Internationale Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Loibl-Süd |
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Gedenkstätte KZ-Außenlager Bretsteingraben Bretsteingraben 16 Steiermark |
11:00
Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Bretstein Das KZ-Außenlager Bretstein wurde 1941 als erstes Außenlager von Mauthausen zur Schaf- und Pferdezucht gegründet, wobei die rund 80 bis 170 KZ-Häftlinge auch schwere Zwangsarbeit im Straßenbau verrichten mussten. Im Rahmen der Gedenkfeier wird der dort geschundenen und ermordeten Menschen gedacht. |
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Erinnerungsstätte Lager Weyer Moosachstraße Oberösterreich |
18:00
Gedenkfeier für die Opfer des NS-Lagers St. Pantaleon-Weyer Das NS-Lager St. Pantaleon-Weyer, diente als Arbeitserziehungslager und später als sogenanntes "Zigeuneranhaltelager". Nach seiner Schließung 1941 wurden die rund 350 Internierten in den Transport von etwa 5.000 österreichischen Sinti, Sintizze, Roma und Romnja nach Łódź / Litzmannstadt eingereiht. Darunter befanden sich auch zahlreiche Frauen und Kinder. Niemand der nach Łódź Deportierten kehrte je zurück. |
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Mittelschule Am Kuglberg 12 Oberösterreich |
19:00
Buchpräsentation und Diskussion: Josef Fischer - Eine Recherche zum Thema "Berufsverbrecher" als NS-Opfer. Diskutant:innen: Brigitte HALBMAYER, Institut für Konfliktforschung; Maria HOFSTÄTTER, Schauspielerin (angefragt); Waltraud KANNONIER-FINSTER, Andreas KRANEBITTER, DÖW Musikalische Begleitung durch Birgit SCALET |
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Friedhof Bad Eisenkappel / Železna Kapla Kärnten |
14:00
Gedenktreffen beim Peršmanhof - in Erinnerung an die Opfer beim Peršman und Hojnik Auf dem Peršmanhof findet eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des Peršman-Massakers und die Familie Hojnik statt. Zudem soll die Bedeutung des Widerstandes der Kärntner Slowen:innen gewürdigt werden. Gemeinsam wird ein Zeichen gegen das Vergessen und für ein klares Bekenntnis zu Antifaschismus und Gerechtigkeit gesetzt. Pri Peršmanu poteka spominska prireditev v spomin na žrtve Peršmanskega pokola in družino Hojnik. Zveza koroških partizanov in Društvo/Verein Peršman vabita k spominu na žrtve ter k počastitvi pomena odpora koroških Slovenk in Slovencev. V času, ko je kultura spominjanja pomembnejša kot kdaj koli prej, želi prireditev poslati jasno sporočilo proti pozabi ter za nedvoumno zavezanost protifašizmu in pravičnosti. |
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Domplatz Karfreitstraße Kärnten |
18:00
„Svobodni! Befreit! Ein Fest dem Widerstand / Praznujum upor“ Das Fest „Svobodni! Befreit!“ am Domplatz in Kalgenfurt / Celovec verbindet Kultur, Musik, Reden, Kulinarik und Austausch, um eine vielfältige Erinnerungskultur an den Widerstand gegen das NS-Regime zu fördern. Es thematisiert die historische Belastung des Domplatzes und stellt das bestehende Denkmal in einen breiteren Kontext. Zahlreiche Initiativen präsentieren ihre Arbeit und laden zum Dialog ein. Das Fest setzt ein Zeichen für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und gegen Ausgrenzung, indem es historischen Widerstand mit aktuellem zivilgesellschaftlichem Engagement verknüpft. Praznik „Svobodni! Befreit!“ na Stolniški ploščadi v Celovcu/Kalgenfurt povezuje kulturo, glasbo, govore, kulinariko in izmenjavo izkušenj ter spodbuja raznoliko kulturo spomina na odpor proti nacističnemu režimu. Obravnava zgodovinsko obremenitev Stolniške ploščadi in obstoječi spomenik postavi v širši kontekst. Številne iniciative predstavljajo svoje delo in vabijo k dialogu. Praznik je znak za demokracijo, socialno pravičnost in proti izključevanju, saj zgodovinski odpor povezuje z aktualnim državljanskim angažmajem. |
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Kulturhaus Bleiburg Völkermarkter Str. 10 Kärnten |
09:30 - 12:00
Gedenkwanderung auf den Kömmel / Komelj Die Gedenkwanderung auf den Kömmel / Komelj erinnert an die zwölf gefallenen Partisanen der Domen-Kompanie, die am 12. Oktober 1944 von SS-Truppen brutal ermordet wurden, sowie an Lipej Kolenik-Stanko, einen Widerstandskämpfer und engagierten Mahner für den Frieden und die demokratische Erneuerung Österreichs. Die Route führt zu den Gedenkorten dieser Ereignisse und hält die Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus lebendig. Spominski pohod na Komelj/Kömmel spominja na dvanajst padlih partizanov Domen-kompanije, ki so jih 12. oktobra 1944 brutalno umorile enote SS, ter na Lipeja Kolenika-Stanka, nekdanjega borca odpora in zavzetega zagovornika miru ter demokratične prenove Avstrije. Pot vodi do spominskih mest teh dogodkov in ohranja spomin na odpor proti nacizmu. |
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Promoser Alm/Gedenkkapelle Kärnten/Friaul (Italien) |
05:30
Gedenkwanderung "Sommer 1944 - Wege des Erinnerns" Anlässlich des 82. Jahrestages des faschistischen Massakers an der Zivilbevölkerung auf den italienischen Karnischen Almen wandern wir zur Gedenkkapelle auf der Promos Alm/ C.ra Promosio und weiter nach Timau. Lange hielt sich die Behauptung, italienische Partisan:innen hätten auf benachbarten Gailtaler Almen Gräueltaten begangen. Heute wissen wir, es waren bewusst gestreute Gerüchte, welche die von Faschisten verübten Massaker am Almpersonal erklären sollten. Den Opfern wollen wir mit einer grenzüberschreitenden Wanderung gedenken. Anmeldung und weitere Infos: Hannes GUGGENBERGER, telefonische Anmeldung unter +43 660 3503271 sowie gültiges Reisedokument erforderlich! |
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Eisenkappler Hütte Ebriach 145 Kärnten |
08:00
Wanderung auf den Obir Die Wanderung auf den Obir einnert an Hermann Velik und Valentin Polanšek, die sich beide nach dem Krieg für das kärntner-slowenische Kulturleben einsetzten. Polanšek beschrieb den Widerstand u.a. in seinem zweibändigen Roman Schicksalsherbst der Brüder. Pohod na Obir spominja na Hermanna Velika in Valentina Polanška, ki sta se oba po vojni zavzemala za življenje koroških Slovencev v kulturi. Polanšek je odpor med drugim opisal v dvodelnem romanu *Schicksalsherbst der Brüder*. |
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Lobnig 2 Kärnten |
08:00
Wanderung "Auf den Wegen des Widerstandes im Gedenken an Johan, Gašper, Lenart und Jelka" Die Gedenkwanderung führt durch Lobnig / Lobnik zu allen abgelegenen Bergbauernhöfen, welche den Widerstand aktiv unterstützten bis zum Museum Peršman. Alle Höfe verbindet eine besondere Geschichte des Widerstandes, an die Jahr für Jahr mit dieser Wanderung gedacht wird. Die Namensgeber Karel Prušnik-Gašper, Franc Pasterk-Lenart und Helena Kuchar-Jelka wurden hier geboren. Die Gedenkwanderung erinnert an sie und hebt hervor, wie wichtig die Unterstützung der Bevölkerung für den Erfolg des Widerstandes war. Ta spominski pohod vodi skozi Lobnik/Lobnig do vseh odmaknjenih kmečkih gospodarstev, ki so aktivno podpirala odpor, vse do Muzeja Peršman. Vsa gospodarstva povezuje posebna zgodba odpora, na katero se vsako leto spomnimo s tem pohodom. Poimenovani spominski junaki Karel Prušnik-Gašper, Franc Pasterk-Lenart in Helena Kuchar-Jelka so se tu rodili. Spominski pohod se spominja prav teh oseb in poudarja tudi pomen podpore civilnega prebivalstva za uspeh odpora. |
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Pfarrbaracke Spielfeldstraße 1 Oberösterreich |
18:30
Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Ternberg Im KZ-Außenlager Ternberg waren republikanische Spanier interniert, die neben Kriegs- und Strafgefangenen zum Bau des Kraftwerks und von Straßen eingesetzt wurden. In der Pfarrbaracke Ternberg hält ein Gedenkraum im Keller die Erinnerung an die nationalsozialistischen Gräueltaten wach. Gedacht wird im Rahmen der Feier mit einer Gedenkrede, einem kreativen Beitrag von Jugendlichen und einer Kranzniederlegung. |
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Peršman Museum Koprein-Petzen 3 Kärnten |
18:00
"Lange Nacht der Museen" beim Peršman Museum Das Museum am Peršmanhof ist in dieser Form das einzige Museum in Österreich, das die Vertreibung der Kärntner Slowen:innen und den Widerstand der Partisan:innen thematisiert. Außerdem ist ein Teil der Ausstellung dem Massaker gewidmet, das sich im Jahr 1945 am Peršmanhof zutrug. Die ausführliche Aufarbeitung der Geschehnisse zeigt die erschütternde Unmenschlichkeit, mit der hier eine ganze Familie inklusive Neugeborener und Kinder ermordet wurde. Muzej pri Peršmanu je v tej obliki edini muzej v Avstriji, ki se posveča izgonu koroških Slovencev in odporu partizanov. Poleg tega je del razstave namenjen pokolu, ki se je leta 1945 zgodil pri Peršmanu. Podrobna obravnava dogodkov razkriva pretresljivo nečlovečnost, s katero je bila tukaj ubita celotna družina, vključno z novorojenčki in otroki. |
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k&k Center St. Johann im Rosental 33 Kärnten |
09:00
"Ston-Wanderung" Die "Ston-Wanderung" erinnert an die Partisan:innen, die während des Zweiten Weltkriegs im Widerstand gegen den Faschismus ums Leben kamen. Sie führt zu den Gedenkorten in St. Johann im Rosental / Šentjanž v Rožu und am Rabenberg / Rute, wo Denkmäler an die gefallenen Partisan:innen und den in Dachau ermordeten Priester Janez Hornböck erinnern. "Ston-pohod" spominja na partizanske borce, ki so med drugo svetovno vojno v odporu proti fašizmu v tem območju izgubili življenje. Pot vodi do spominskih mest v Šentjanžu/St. Johann v Rožu in na Ruti/Rabenberg, kjer spomeniki spominjajo na padle partizane in duhovnika Janeza Hornböcka, umorjenega v Dachauu. |
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Friedhof Annabichl Flughafenstraße 7 Kärnten |
10:00
Gedenkfeier für die Opfer für ein freies Österreich Im sogenannten Gaukrankenhaus Klagenfurt wurden während der NS-Zeit zwischen 700 und 900 Menschen als "lebensunwürdig" tituliert und ermordet. Auf dem Zentralfriedhof in Klagenfurt befindet sich eine beträchtliche Zahl an Gräbern von erbbiologisch Verfolgten. Nach der NS-Zeit wurden die Massengräber, in denen sie verscharrt wurden, aufgelassen. Doch die Forschung in den Totenbüchern förderte die Namen von 139 Opfern zu Tage. Beim Mahnmal wird an sie und an die zahlreichen weiteren Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Jedes Jahr findet zum Nationalfeiertag das gemeinsame Gedenken an die Opfer für ein freies Österreich statt. Ta spominska prireditev poteka na osrednjem spominskem obeležju za vse žrtve nacizma v in iz Koroške / Kärnten. Spomenik, ki so ga postavile koroške protifašistične organizacije, počasti žrtve, seznam njihovih imen pa se na pobudo Memoriala Koroška/Kärnten nenehno dopolnjuje. Prireditev je opomin na preteklost in jasno znamenje proti pozabi. |
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"Kriegerdenkmal" am Kirchenplatz Oberösterreich |
14:00
Friedensmarsch für die Opfer des KZ-Außenlagers Großraming Das KZ-Außenlager Großraming war ein Teil des "Gemeinschaftslagers Ennskraftwerkbau", in dem ab 1943 insgesamt 1.800 Personen interniert wurden. Die schwere Zwangsarbeit, die schlechte Versorgung und die Gewalttaten der SS kosteten unzähligen Menschen das Leben. Der Friedensmarsch zum Nationalfeiertag 2026 wird ein Lichtermarsch vom Denkmal der Gefallenen zum Denkmal im Kreisverkehr, wo die Lichter abgestellt werden. Mit musikalischer Begleitung durch eine Bläsergruppe. Redner: BM Günther GROSSAUER |
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Friedhof Kärnten |
14:00
Zentrale Gedenkveranstaltung zu Allerseelen in St. Veit im Jauental / Šentvid v Podjuni Auf dem Friedhof von St. Veit im Jauntal / Šentvid v Podjuni erinnert ein Denkmal an die Partisanen Franc Hobel und Ignac Žolnir sowie an deren Familien und Mitstreiter:innen, die im Kampf gegen den Faschismus gefallen sind. Eine weitere Gedenktafel erinnert an Terezija Mičej und ihre Tochter, die wegen Unterstützung von Partisan:innen 1945 in Graz / Gradec hingerichtet wurden. In St. Primus / Šentprimož befindet sich zudem ein Gedenkstein für Janez Wutte-Luc, geboren 1918 in Vesielach / Vesele, Partisan und später führender Funktionär der Kärntner Slowenen, der bis 1997 Vorsitzender des Partisanenverbands war und für seine Verdienste unter anderem das Ehrenkreuz für die Befreiung Österreichs erhielt. Na pokopališču v Šentvidu v Podjuni stoji spomenik padlim partizanom Francu Hobelu in Ignacu Žolnirju, ki sta padla v boju proti fašizmu. Franc Hobel, po domače Rojak, iz Pogrč pri Šentvidu, rojen leta 1914, je padel leta 1944 v Lobniku; Ignac Žolnir, rojen leta 1912 v Slovenj Gradcu, je bil član obveščevalnega centra Kokrškega odreda in je padel leta 1945. Iz družine Hobel so v vojni padli trije bratje – Franc, Feliks in Anton – kot partizani, medtem ko je bila sestra odpeljana v taborišče Ravensbrück. Od leta 2012 spominska plošča spominja na Terezijo Mičej in njeno hčer, ki sta bili zaradi pomoči partizanom 12. januarja 1945 usmrčeni v Gradcu; družina Ročičjak in drugi so vzdrževali stik z odporom v Ettendorfu (brez slovenskega imena). V Šentprimožu stoji spomenik Janezu Wutte-Lucu, rojenemu leta 1918 v Veselah, partizanu in kasnejšemu vodilnemu funkcionarju koroških Slovencev, ki je bil do leta 1997 predsednik Zveze koroških partizanov ter je med drugim prejel Častni križ za osvoboditev Avstrije. |
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Kirchenfriedhof Pfarrplatz 1 Oberösterreich |
19:00
Gedenkakt für die Opfer des "Fremdvölkischen Kinderheims" im Schloss Etzelsdorf Im Sommer 1944 errichtete die NS-Verwaltung im Schloss Etzelsdorf in Pichl bei Wels ein sogenanntes "Fremdvölkisches Kinderheim" für Kinder slawischer Zwangsarbeiterinnen. Bis Ende 1946 wurden in Pichl bei Wels ca. 39 Säuglinge untergebracht, wobei mindestens 13 starben. Die anderen, kaum lebensfähigen Kinder wurden nach dem Krieg an der tschechischen Grenze ausgesetzt. |
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Gedenkstätte Johannesstraße 16-32 Niederösterreich |
18:00
Gedenkfeier zum Jahreswechsel am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Hinterbrühl Um den alliierten Bombardierungen zu entgehen, wurde 1944 im heutigen Schaubergwerk Seegrotte in Hinterbrühl eine unterirdische Rüstungsfabrik errichtet, in der über 600 KZ-Häftlinge Zwangsarbeit verrichten mussten. Im Rahmen des stillen Gedenkens gibt es die Möglichkeit zum Gedankenaustausch. Das Gedenken findet unter Beteiligung von Jugendlichen statt und endet mit einem Friedensgebet. Redner: Elmar PITTERLE |