Sie sind hier

Programm Gedenk- und Befreiungsfeiern

Bitte wählen Sie einen Monat.
Mittwoch, 14. Januar 2026
Wels
Alter Schloßhof Wels
Dragonrestraße 22
Oberösterreich
Lesung CC ANTIFA WELS, Werner Retzl
19:00

Antifaschistische Lesungen

Die Autorinnen Kaśka BRYLA und Didi DROBNA sagen mit Kunst politisch Relevantes.

Kaśka BRYLA liest aus ihrem Buch Mein Vater, der Gluag, die Krähe und ich und führt Zwiegespräche mit ihrem Vater, um Zeugnis über sein Leben abzulegen, das den Irrsinn des 20. Jahrhunderts widerspiegelt.

Didi DROBNA hat in ihrem Buch Ostblockherz die Geschichte einer aus der Slowakei nach Wien gezogenen Gastarbeiterfamilie geschrieben. Erst die schwere Krankheit des Vaters bringt sie wieder ins Gespräch mit ihm. 

Eintritt für Lesung und Suppe von Sonja LIEGERT: € 10,-
Büchertisch: Tina KELLER (Thalia Wels)

Sonntag, 25. Januar 2026
Wels
Minoriten Wels
Minoritengasse 1
Oberösterreich
KLANG ZEICHEN SETZEN CC ANTIFA Wels Werner Retzl
11:00

KLANG_ZEICHEN_SETZEN - Eine Veranstaltung gegen Gewalt zum Holocaust-Gedenktag

mit Musik und inspirierenden Gesprächen

Redner: Philipp BLOM - Schriftsteller, Historiker und Journalist
Musik: ENISA QUARTETT

Dienstag, 27. Januar 2026
Villach
Dinzlschloss
Schlossgasse 11
Kärnten
19:00

Lesung anlässlich des Internationalen Holocaust Gedenktages

Lesung aus dem Forschungsprojekt Verbotene Beziehungen. Weibliche Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich von Natascha BOBROWSKY.

Anhand von Gerichtsakten angeklagter Frauen nähert sich ihre Forschung dem bisher unterbeleuchteten Thema der weiblichen Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich.

Sonntag, 1. Februar 2026
Feistritz im Rosental
Friedhof Suetschach/Sveče
Suetschach 162
Kärnten
11:00

Gedenkveranstaltung in Suetschach in Errinerung an Matija Verdik-Tomaž und Genossen aus Suetschach / Sveče
Spominska svečanost v Svečah v spomin na narodnega heroja Matijo Verdnika-Tomaža in tovariše iz Sveč

Auf dem Friedhof in Suetschach / Sveče (Kärnten) wird elf gefallenen Kämpfern der Befreiungsfront gedacht, die hier begraben sind. Unter ihnen befinden sich Matija Verdnik-Tomaž, eine Schlüsselfigur des Widerstands im Rosental, sowie die Brüder Aleksander und Ivan Čero sowie weitere Partisanen, Aktivisten und drei Unbekannte. Das Felsdenkmal und die große Grabstätte erinnern an ihren Mut und ihr Opfer im Kampf gegen den Nationalsozialismus. 
Zur Gedenkfeier wird geladen, um die Bedeutung des slowenischen Widerstands in Kärnten zu würdigen. Die Veranstaltung setzt ein Zeichen gegen das Vergessen und ruft dazu auf, für Freiheit, Demokratie und die Werte des antifaschistischen Kampfes einzutreten.

Na pokopališču v Svečah/Suetschach se spominjamo enajstih padlih borcev in aktivistov Osvobodilne fronte, ki so tukaj pokopani. Med njimi je narodni heroj Matija Verdnik-Tomaž, ključna osebnost odporniškega gibanja v Rožu, pa tudi brata Aleksander in Ivan Čero ter drugi partizani, aktivisti in trije neznani padli. Impozanten kamniti spomenik in velika grobnica pričata o njihovem pogumu in žrtvi v boju proti nacizmu. Zveza koroških partizanov vsako leto na prvo nedeljo v februarju vabi na spominsko slovesnost, s katero poudarja pomen slovenskega odporništva na Koroškem. Prireditev je znak proti pozabi in poziv k zavzemanju za svobodo, demokracijo in vrednote protifašističnega boja.

Mittwoch, 4. Februar 2026
Gallneukirchen
Denkmal für den Frieden
Anton-Riepl-Straße/Gallneukirchner Straße
Oberösterreich
Gedenkfeier beim Denkmal für den Frieden © Huber
18:30

Gedenkfeier beim Denkmal für den Frieden

Im Zuge der "Mühlviertler Menschenhatz" 1945 wurden neben alten und kriegsunfähigen Männern auch Kinder und Jugendliche beim Aufspüren und Ermorden der aus dem KZ Mauthausen Entflohenen herangezogen. Heute erinnern wir uns gemeinsam daran: Erinnerungskultur wurde couragiert entwickelt und soll mutig weitergetragen werden. In Gallneukirchen findet in Erinnerung an die Opfer dieser Such- und Mordaktion das Februargedenken statt, mitgestaltet von Jugendgruppen mit Wortcollagen, Diskussionen und musikalischem Rahmen. 

Redner: Martin KRANZL-GREINECKER

Gedenkstein des Diakoniewerkes
Hauptstraße 3
Oberösterreich
19:30

Gedenkfeier für die Opfer der NS-Euthanasiemorde

Im Anschluss an die Gedenkfeier beim Denkmal für den Frieden findet beim Gedenkstein des Evangelischen Diakoniewerks in Gallneukirchen die Gedenkfeier zum Thema "Euthanasiemorde - unnützes Leben" statt.

Donnerstag, 5. Februar 2026
Mauthausen
Donausaal Mauthausen
Josef-Czerwenka-Straße 4
Oberösterreich
Ankündigungsbild CC Perspektive Mauthausen
20:00

"Es blieb nichts anderes übrig..." - Gedenkveranstaltung zur "Mühlviertler Menschenhatz"

Nach dem Fluchtversuch von über 500 sowjetischen Kriegsgefangenen aus dem KZ Mauthausen fand eine Such- und Mordaktion unter breiter Beteiligung der Zivilbevölkerung statt. Nur 11 Personen überlebten die "Mühlviertler Menschenhatz". 
Im Gedenken findet ein musikalisch-literarischer Abend mit einer Lesung von Klaus Maria BRANDAUER statt. Musikalische Begleitung: Maria Magdalena WIESMAIER. 

Kartenvorverkauf: Sparkasse, Raiffeisenbank, Gemeindeamt und Pfarre Mauthausen sowie unter: kartenreservierung@perspektive-mauthausen.at

Mittwoch, 18. Februar 2026
Wels
Bildungshaus Schloss Puchberg
Puchberg 1
Oberösterreich
Politischer Schermittwoch CC ANTIFA Wels Werner Retzl
19:30

16. Politischer Aschermittwoch - Lesung und Gespräch mit Daniel WISSER

Die Lesung und Diskussion mit Daniel WISSER (Smart City, 2025) findet zum Thema Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaften statt.
Die Veranstaltung ist ein Gedankenaustausch zu künstlicher Intelligenz, un/sozialen Medien und rechtsextremen Verschwörungstheorien.
Bei einem Heringsschmaus lassen wir den Aschermittwoch ausklingen.

Sonntag, 1. März 2026
St. Jakob im Rosental/ Šentjakob v Rožu
Tschemernitzen/Čemernica (Polanc)
Kärnten
09:00

48. Winterwanderung in Erinnerung an die im Februar 1945 unter der Arichwand / Arihova peč gefallenen Partisaninnen und Partisanen
48. Zimski pohod Arihova peč v spomin borcem pod Arihovo pečjo, padlim februarja 1945

Die Winterwanderung erinnert an jene acht Partisan:innen, die im Februar 1945 in einer Höhle unter der Arichwand Zuflucht suchten und infolge eines Verrats von SS-Einheiten getötet wurden. Ihre Namen sind am Denkmal auf dem St. Jakober Friedhof verzeichnet und erinnern an ihren Mut im antifaschistischen Widerstand.

Treffpunkt: 46.53851244715701, 14.008970258404455

Ta zimski pohod spominja na osem partizank in partizanov, ki so februarja 1945 poiskali zatočišče v jami pod Arihovo pečjo ter bili po izdaji umorjeni s strani enot SS. Njihova imena so zapisana na spomeniku na šentjakobskem pokopališču in opominjajo na njihov pogum v protifašističnem odporu.
Od leta 1979 Slovensko planinsko društvo Celovec, Slovenska športna zveza in Slovensko prosvetno društvo »Rož« vsako prvo nedeljo v marcu vabijo na spominski pohod – kot znamenje spomina ter zavzemanja za svobodo in človeško dostojanstvo.

Mittwoch, 4. März 2026
Wels
Buchhandlung Der Weinphlosoph
Bahnhofstraße 10
Oberösterreich
Ankündigung Gedenken neu Denken CC ANTIFA Wels Werner Retzl
19:00

Lesung: Gedenken neu denken

Susanne SIEGERT plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit Schwerpunkten auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration und auf weniger bekannte Orte und Opfergruppen der NS-Verbrechen. Durch ihr innovatives antifaschistisches Engagement im digitalen Bereich erlangte sie (@keine.erinnerungskultur -  Instagram, TikTok) renommierte Preise.

SIEGERT liest aus ihrem Buch Gedenken neu denken. Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss.

Donnerstag, 12. März 2026
Wels
Bildungshaus Schloss Puchberg
Puchberg 1
Oberösterreich
Ankündigung Lesung CC ANTIFA Wels Werner Retzl
18:30

Maria HOFSTÄTTER liest Marie JAHODA - "Ich sprach mit Leidenschaft …"

Marie JAHODA erzählt im von Maria HOFSTÄTTER gelesenen Text über ihre jüdische Herkunft, über die Beziehung zu ihrer Tochter, über ihr Leben als Widerstandskämpferin gegen das Dollfuß-Schuschnigg-Regime, ihre Verhaftung und Vertreibung nach England 1937 und über ihre Laufbahn als kritische Sozialforscherin in den USA und in England.

Musik: Inga LYNCH, Liedermacherin, begleitet mit Gitarre und Gesang

Sonntag, 22. März 2026
Rechnitz
Gedenkstätte Kreuzstadl
Geschriebensteinstraße
Burgenland
Gedenkfeier Kreuzstadl Rechnitz Burgenland
14:00

Gedenken für alle Opfer beim "Südostwall"-Bau

Der Bau des "Südostwalls" forderte auch noch in der Endphase des Krieges unzählige Opfer. Beim Massaker von Rechnitz am 24. März 1945 wurden etwa 200 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter ermordet und verscharrt. Der Opfer wird mit Reden, Gebeten und einer Kranzniederlegung gedacht. 

Redner:innen: Paul GULDA & Vertreter:innen der Israelitischen Kultusgemeinden Szombathely, Zalaegerszeg & Wien
Musik: Bogdan LAKETIC

Donnerstag, 26. März 2026
Wien
Bushaltestelle U-Bahn-Aufgang Heinestraße
Praterstern
Wien
08:00 - 18:00

Gedenkfahrt nach Engerau

Im Dezember 1944 wurde in Engerau (Bratislava-Petržalka) ein Lager für ungarische Juden errichtet. Rund 2.000 Zwangsarbeiter mussten beim Bau des sogenannten "Südostwalls" Sklavenarbeit leisten. Viele starben an den Folgen von Hunger, Kälte und Misshandlungen oder wurden von Wiener SA-Männern oder Politischen Leitern ermordet. Mehr als 100 Männer kamen Ende März 1945 im Zuge des Todesmarsches von Engerau nach Bad Deutsch-Altenburg ums Leben. Die Gedenkfahrt führt an die Orte Friedhof Petržalka, Gedenktafel Leberfinger, Gedenkstein Wolfsthal, Gedenkstele Hainburg, Friedhof und Kurpark Bad Deutsch-Altenburg und endet um 18 Uhr.

Rednerin: Claudia KURETSIDIS-HAIDER

Unkostenbeitrag: € 20,- (Schüler:innen, Studierende, Arbeitsuchende gratis)

Anmeldungen unter: https://www.doew.at/termine/gedenkfahrt-nach-engerau-2026

Freitag, 3. April 2026
Hinterbrühl
Gedenkstätte
Johannesstraße 16-32
Niederösterreich
Gedenkfeier am Ort des ehem. KZ-Außenlagers Hinterbrühl © MKÖ
14:30

Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Hinterbrühl mit Kreuzweg-Andacht

Um den alliierten Bombardierungen zu entgehen, wurde 1944 im heutigen Schaubergwerk Seegrotte in Hinterbrühl (NÖ) eine unterirdische Rüstungsfabrik errichtet, in der über 600 Menschen Zwangsarbeit leisten mussten. 1989 wurde an der Stelle des ehemaligen Lagers eine KZ-Gedenkstätte errichtet. Entlang der aufgestellten Kreuze wird im Rahmen der Kreuzweg-Andacht an verschiedenen Stationen der Geschehnisse von Hinterbrühl gedacht. Inhaltlich wird das Gedenken von Jugendlichen mitgestaltet. 

Redner: Elmar PITTERLE

Samstag, 11. April 2026
Peggau
Evangelische Friedenskirche
St. Margarethenstraße 4
Steiermark
14:00

Gedenkweg

Im KZ-Außenlager Peggau, nahe Graz, waren insgesamt rund 1.400 Menschen interniert, die Zwangsarbeit im Stollenbau verrichten mussten. Die harte Arbeit forderte besonders viele Todesopfer. In der Nähe der evangelischen Friedenskirche in Peggau, wohin zum Gedenken geladen wird, verläuft der Weg, den die Internierten täglich gehen mussten. Gemeinsam wird ein Teil des Gedenkweges beschritten. An mehreren Stationen hält der Gedenkzug an, um durch den Vortrag verschiedener Texte an die NS-Zeit zu erinnern.

KZ-Gedenkstätte Peggau
Mittereggstraße 1
Steiermark
Gedenkfeier am Ort des ehem. KZ-Außenlagers Peggau © Dr. Santowski
15:00

Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Peggau

Die Gedenkfeier findet beim Mahnmal bei der KZ-Gedenkstätte Peggau mit einer ökumenischen Andacht statt. Abschließend werden stellvertretend für alle Opfer Namen einzelner Gefangenen genannt und Blumen für sie niedergelegt. 

Sonntag, 12. April 2026
Bad Eisenkappel
Friedhof Bad Eisenkappel
Eisenkappel 147
Kärnten
11:00

Gedenkveranstaltung in Erinnerung an den Tod von Franc Pasterk-Lenart und an alle Opfer, die auf dem Friedhof in Bad Eisenkappel / Železna kapla begraben sind
Spominska svečanost ob obletnici smrti narodnega heroja Franca pasterka-Lenarta v spomin na žrtve, ki so pokopane v Železni Kapli

Der Friedhof in Bad Eisenkappel / Železna Kapla ist ein Ort der Erinnerung an den mutigen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Hier ruhen 154 Opfer, darunter Partisan:innen, Unterstützer:innen und Zivilist:innen, die für Freiheit und Gerechtigkeit kämpften. Das zentrale Denkmal und zahlreiche Grabstätten erzählen die Geschichte des Widerstandes in dieser Region. Persönlichkeiten wie Franc Pasterk-Lenart und Peter Kuchar stehen symbolisch für den Mut und die Opferbereitschaft der Menschen, die hier dem Nazifaschismus entgegenwirkten. Ihre Geschichten mahnen uns, für Demokratie und Menschenrechte einzutreten.

Pokopališče v Železni Kapli/Bad Eisenkappel je kraj spomina na pogumen odpor proti nacizmu. Tukaj počiva 154 žrtev, med njimi partizanke in partizani, podpornice in podporniki ter civilisti, ki so se borili za svobodo in pravičnost. Osrednji spomenik in številna grobišča pripovedujejo zgodbo odpora v tej regiji. Osebnosti, kot sta Franc Pasterk-Lenart in Peter Kuchar, simbolizirajo pogum in žrtvovanje ljudi, ki so se tukaj borili proti nacifašizmu. Njihove zgodbe nas opominjajo, da se zavzemamo za demokracijo in človekove pravice.

Mittwoch, 15. April 2026
Enns-Lorch
Basilikastiege
Lauriacumstraße 9
Oberösterreich
GEHDENKEN ENNS CC Gregor Kraftschik
18:00

GEH-DENKEN 2026 an die Ermordeten und Überlebenden der Todesmärsche

In Enns wurden v.a. zur Erbauung von Befestigungsanlagen und Bunkern rund 2.000 Zwangsarbeiter eingesetzt. Dabei kamen, neben den Opfern der Todesmärsche, mindestens 87 Menschen ums Leben, die beim Stiegenaufgang zur Lorcher Basilika (St. Laurenz) verscharrt wurden. Steine und ein Denkmal erinnern an die exhumierten Ermordeten. 

Zum Geh-Denken laden u.a. der Autor und Redner Jack HERSCH, der Sohn des Überlebenden David Hersch.

Samstag, 18. April 2026
Großraming
Festsaal der LMS Großraming
Kirchenplatz 3
Oberösterreich
19:30

Lesung Schattenschweigen

Elisabeth REICHART liest aus ihrem Buch Schattenschweigen im Festsaal der LMS Großraming. Bekannt wurde die Autorin durch ihren Debütroman Februarschatten über die sogenannte "Mühlviertler Menschenhatz" und ihre Dissertation über den Widerstand im Salzkammergut.

Dienstag, 21. April 2026
Ansfelden
Kremsbrücke
Ritzlhofstraße 63/65
Oberösterreich
GEDENKEN in Ansfelden © Mauthausen Komitee Enns
08:00

Gedenken der Volksschule Ansfelden

Was geschah vor 80 Jahren bei der Kremsbrücke? Die Schüler:innen der Volksschule erinnern bei der Kremsbrücke in Ansfelden an die ermordeten Jüdinnen und Juden der Todesmärsche von Mauthausen nach Gunskirchen.

Freitag, 24. April 2026
Klagenfurt
Burghof
Burggasse 8
Kärnten
Gedenkgehen 2025 Foto Vinzenz Gotthardt
16:00

Gedenkgehen / Spominska Hoja für die Opfer der NS-Justiz in Klagenfurt

Bei dieser Veranstaltung wird der Opfer der Gestapo und der NS-Unrechtsjustiz gedacht. Im Mittelpunkt stehen zwei historische Orte: der Burghof, der während der NS-Zeit als Gestapo-Gefängnis diente, sowie das Landesgericht Klagenfurt, das eng mit der Verfolgung und Verurteilung von Widerstandskämpfer:innen verbunden war.

Na tej prireditvi se spominjamo žrtev Gestapa in nacističnega krivičnega sodstva. V ospredju sta dva zgodovinska kraja: grajsko dvorišče, ki je v času nacizma služilo kot zapor Gestapa, ter Deželno sodišče v Celovcu, ki je tesno povezano s pregonom in obsodbami borcev odpora.

Hofamt Priel
Gemeindezentrum Hofamt Priel
Dorfplatz 1
Niederösterreich
Gedenkstein Hofamt Priel Wolfgang Schweiger
18:00

Gedenkfeier mit Rundgang zum Gedenkstein in Hofamt Priel

Wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs, vom 2. auf den 3. Mai 1945, wurden im niederösterreichischen Hofamt Priel 228 ungarische jüdische Zwangsarbeiter:innen von einem SS-Kommando ermordet. Die Opfer des Massakers - darunter viele Frauen und Kinder - waren Internierte eines Durchgangslagers auf ihrem Todesmarsch in das KZ Mauthausen. Es war eines der größten Endphasenverbrechen.

Samstag, 25. April 2026
Fürstenfeld
Denkmal für die Opfer der NS-Todesmärsche von 1945
Stadtpark
Steiermark
Mahnwache in Fürstenfeld © K.Ö.St.V. Riegersburg zu Fürstenfeld (MKV)
12:00 - 13:00

"Was macht einen zum Täter?"  - Mahnwache der K.Ö.St.V. Riegersburg zu Fürstenfeld (MKV)

Die Denkmäler im Fürstenfelder Stadt- und Gedenkpark erinnern an die Opfer des NS-Regimes - jene Menschen, die aus politischen Gründen, wegen einer Behinderung oder aus sogenannten "rassischen" Gründen verfolgt und ermordet wurden.

Jugendliche lesen bei der Mahnwache historische Beispiele vor, anhand derer vermittelt wird, wie leicht es gehen kann, dass man selbst von Zeug:in oder Mitwisser:in zum Täter oder zur Täterin wird.

Redner: Gerald L. GUSCHLBAUER

Dienstag, 5. Mai 2026
Gleisdorf
Mahnmal
Rathausplatz
Steiermark
Gedenkfeier beim Denkmal auf dem Rathausplatz
10:30

Gedenkfeier beim Denkmal auf dem Rathausplatz

Das gemeinsame Gedenken zum Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus beim Denkmal am Rathausplatz in Gleisdorf soll an die Opfer der Todesmärsche v.a. ungarischer Jüdinnen und Juden im April 1945 erinnern, welche durch die Ortschaften Gleisdorf und Nitscha gingen.

Mauthausen
KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Erinnerungsstraße 1
Oberösterreich
14:00

Gedenken anlässlich der Befreiung des KZ Mauthausen

Am 81. Jahrestag der Befreiung laden wir ein, an die KZ-Gedenkstätte Mauthausen zu kommen. Gemeinsam möchten wir an diesem Tag ein Zeichen des Miteinanders und der Begegnung setzen. 

Dazu gibt es drei verschiedene kostenlose Rundgänge auf dem Areal:  
•    Erinnerungen an Mauthausen. Überblicksrundgang auf Basis von Zeitzeug:innenberichten (Referentin: Teres STOCKINGER, KZ-Gedenkstätte Mauthausen)
•    Mauthausen, unmittelbar danach: Was macht man eigentlich mit einem befreiten Konzentrationslager? (Referent: René BIENERT, KZ-Gedenkstätte Mauthausen)
•    Einblicke in die neue Wechselausstellung "Dinge erzählen. Archäologie an KZ-Gedenkstätten" (Referentin: Claudia THEUNE, Universität Wien)

KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Erinnerungsstraße 1
Oberösterreich
17:00

Gemeinsamer Gedenkakt bei der Außenlager-Stele des ehemaligen KZ Mauthausen

Die Stele soll an das weitverzweigte Lagersystem, die 49 KZ-Außenlager und unzählige Orte, an denen KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten mussten erinnern. Möglichkeit zum weiteren Austausch bietet im Anschluss ein Empfang im Besucher*innenzentrum der Gedenkstätte.

Mittwoch, 6. Mai 2026
Lenzing
Gedenkstein in Pettighofen
Agerstraße
Oberösterreich
Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Lenzing
18:00

Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Lenzing

1944 wurden rund 600 Frauen in das KZ-Außenlager Lenzing überstellt, um Zwangsarbeit in der Lenzinger Zellwollproduktion zu leisten. Die meisten waren Jüdinnen, mehr als die Hälfte stammte aus Ungarn. Die unzureichende Ernährung und die anstrengende Arbeit führten rasch zum körperlichen Verfall. Zudem mussten die Frauen in der Fabrik ohne Schutz mit giftigen Chemikalien hantieren. Das KZ-Außenlager wurde am 4. Mai 1945 befreit.

Rednerin: Christine HAIDEN

Freitag, 8. Mai 2026
Spital am Pyhrn
Friedhofskirche St. Leonhard zu Spital am Pyhrn
Pyhrnstraße 165
Oberösterreich
Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus im "Fremdvölkischen Kinderheim", Spital am Pyhrn
17:00

Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus im ehemaligen "Fremdvölkischen Kinderheim"

Das sogenannte "Fremdvölkisches Kinderheim" in Spital am Pyhrn wurde 1942 als erste Einrichtung von mehreren im deutschen Reich gegründet, um "das Volk reinrassig zu halten". Schwangere "fremdländische" Zwangsarbeiterinnen sollten das Land nicht mit "rassisch minderwertigem Nachwuchs verpesten". Etwa 100.000 Kinder wurden durch Abtreibung oder durch Vernachlässigung nach der Geburt getötet.

Im Rahmen der Gedenkfeier finden eine Kranzniederlegung, Redebeiträge und ein Murmelritual mit musikalischer Umrahmung statt.

Braunau am Inn
Denkmal in der Salzburger Vorstadt
Salzburger Vorstadt 15
Oberösterreich
Gedenkstunde beim Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus, Braunau am Inn
18:00

Gedenkstunde beim Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus

zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus in Braunau

Redner: Karl Markus GAUSS

Ebensee
KZ-Gedenkstätte Ebensee
Kirchengasse 5
Oberösterreich
"Wege des Gedenkens" am Löwengang in Ebensee
18:00

Gedenkveranstaltung am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Ebensee

Ab 1943 wurden in Ebensee insgesamt 27.000 Menschen interniert. Durch die harte Zwangsarbeit im Stollenbau war die Todesrate sehr hoch. 
Zwischen dem KZ-Außenlager Ebensee und den unterirdischen Stollenanlagen verlief der sogenannte "Löwengang", durch den die KZ-Häftlinge zu den Arbeitsstätten getrieben wurden. 
Gemeinsam werden die steinigen "Wege des Gedenkens" am Ebenseer "Löwengang" beschritten.

Wien
Heldenplatz
Wien
Fest der Freude © Wenzel
19:30

Fest der Freude

Im Gedenken an die Opfer und die Freude über die Befreiung von der NS-Terrorherrschaft veranstaltet das MKÖ das Fest der Freude 2026 bereits zum vierzehnten Mal. Das Fest der Freude widmet sich heuer dem thematischen Schwerpunkt "Täterinnen und Täter".

Das Highlight des Fests der Freude wird die Rede einer:s Zeitzeug:in sein. Das Programm wird durch einen musikalischen Beitrag der Wiener Symphoniker bereichert. Mehr Infos auf www.festderfreude.at.

Samstag, 9. Mai 2026
Gunskirchen
Denkmal
Bundesstraße 1
Oberösterreich
10:00

Kranzniederlegung beim Denkmal

Denkmal
Bundesstraße 1
Oberösterreich
Gunskirchen Walk of Solidarity © MKÖ
10:15

"Walk of Solidarity"

Im Anschluss an die Kranzniederlegung wird der letzte Teil des Weges der KZ-Häftlinge zum ehemaligen Lager zurückgelegt.

KZ-Friedhof
Oberösterreich
Befreiungsfeier Gunskirchen CC MKÖ Gunskirchen
10:45

Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Gunskirchen und Eröffnung des Gedenkortes

Im KZ-System Mauthausen war das KZ-Außenlager Gunskirchen eines der grausamsten. Durch minimale Versorgung und katastrophale Bedingungen wurden dort in den letzten Wochen des Krieges Häftlinge dem Steben ausgesetzt. Am 5. Mai 1945 wurde das KZ befreit.

Die Befreiungsfeier wird inhaltlich von Schüler:innen der MS Gunskirchen zum Themenschwerpunkt "Täterinnen und Täter" gestaltet.
Im Rahmen der Feier wird der neu gestaltete Gedenkort am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers und der virtuelle Rundgang (hier verlinken) präsentiert und eröffnet.

Redner: Cornelius OBONYA - Schauspieler; György FRISCH - Vertreter der ungarischen Jüdinnen und Juden; Willy MERNYI - Vorsitzender des Mauthausen Komitee Österreich

Ebensee
Opferfriedhof, KZ-Gedenkstätte Ebensee
Kirchengasse 5
Oberösterreich
Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Ebensee
10:30

Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Ebensee

Im KZ-Außenlager Ebensee wurden ab 1943 insgesamt 27.000 Menschen interniert. Durch die harte Zwangsarbeit im Stollenbau und die Gräueltaten der NS-Schergen war die Todesrate sehr hoch. Am 9. Mai 1945 wurde das KZ-Außenlager Ebensee von US-Soldaten befreit.

Redner: Florian SCHEUBA, politischer Kabarettist und Zeitungskolumnist

Gusen
KZ-Gedenkstätte Gusen, Appellplatz
Georgestraße 7
Oberösterreich
Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Gusen, Zalewski
17:00

Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Gusen

Im Lagersystem Gusen mussten zwischen Mai 1940 und Mai 1945 insgesamt über 70.000 KZ-Häftlinge Zwangsarbeit vorwiegend in Steinbrüchen leisten. Rund die Hälfte der Internierten wurde ermordet.

Die Befreiungsfeier des KZ-Außenlagers Gusen startet auf dem ehemaligen Appellplatz und setzt mit dem gemeinsamen Einzug in das Memorial Gusen fort, wo eine Kranzniederlegung stattfindet. Jugendliche aus Ländern ehemaliger KZ-Häftlinge beteiligen sich an der inhaltlichen Gestaltung des Gedenkens.

Sonntag, 10. Mai 2026
Ried in der Riedmark
Gedenkstein
Marktplatz
Oberösterreich
15:30

Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die "Mühlviertler Menschenhatz"

Im Anschluss an die Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen findet beim Denkmal für die "Mühlviertler Menschenhatz" in der Gemeinde Ried in der Riedmark eine Gedenkfeier statt.

Eröffnung und Begrüßung: Sabine SCHATZ, Abgeordnete zum Nationalrat

Montag, 11. Mai 2026
Amstetten
Bildstock, Eisenreichdornach
Zufahrt Schabfeldstraße
Niederösterreich
Gedenkfeier Amstetten/Niederösterreich (C) MKÖ / T. Buchner
10:00

Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Amstetten

Im letzten Kriegsjahr wurde die Gegend um Amstetten massiv bombardiert. Am 20. März 1945 kamen dabei 36 Frauen aus dem KZ-Außenlager Amstetten ums Leben.

Die Gedenkfeier in Eisenreichdornach wird von Jugendlichen mitgestaltet.

Melk
Objekt 10, Birago-Kaserne (Südtor), KZ-Gedenkstätte Melk
Prinzlstraße 22
Niederösterreich
Wand der Namen in der KZ-Gedenkstätte Melk mit Blumen © ZHZ Melk
10:30

Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Melk

Das KZ-Außenlager Melk war mit rund 14.400 Internierten das größte in Niederösterreich. Das Krematorium, in dem tausende Ermordete verbrannt wurden, ist heute der zentrale Gedenkort Melks.

Zum Jahresthema "Täterinnen und Täter" und zur gesellschaftspolitischen Verantwortung in der Gegenwart präsentieren Jugendliche verschiedene Beiträge. An der Gedenkfeier werden auch Angehörige ehemaliger Melker KZ-Häftlinge und internationale Gedenkinitiativen der Opfer des KZ-Außenlagers teilnehmen.

Steyr
KZ-Denkmal
Haagerstraße
Oberösterreich
KZ-Denkmal in Steyr
17:30

Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Steyr

Zwischen den Konzentrationslagern Mauthausen und Steyr bestanden bereits in den Jahren 1938 bis 1940 enge Verbindungen. Bis zur Errichtung eines eigenen Krematoriums in Mauthausen wurden die dort ermordeten KZ-Häftlinge im städtischen Krematorium Steyr verbrannt. Das Außenlager Steyr‐Münichholz wurde 1942 gegründet und war eines der ersten Außenlager für die deutsche Rüstungsindustrie. Den Höchststand an Inhaftierten erreichte das Lager 1945 mit über 3.090 Menschen. Die genaue Anzahl an Todesopfern ist bis heute nicht bekannt.

Gemeinsam feiern wir die Befreiung am ehemaligen Ort des KZ-Außenlagers.

Mittwoch, 13. Mai 2026
Vöcklabruck
Bundesgymnasium Vöcklabruck
Schloßstraße 31a
Oberösterreich
00:00

Gedenkfeier in Vöcklabruck

Im Juni 1941 wurden ca 300 Häftlinge, vorwiegend republikanische Spanier ins KZ-Außenlager Vöcklabruck Wagrain gebracht. Die KZ-Häftlinge wurden zum Straßenbau, für Aufräumarbeiten unter Zuweisung von Zivilisten, zum Brückenbau, zu Arbeiten am Bau einer Wasserleitung und zu Arbeiten in einer Schottergrube in Attnang-Puchheim eingesetzt. Das KZ-Außenlager wurde im Mai 1942 geschlossen.

Im Rahmen der Gedenkfeier wird eine Außenlager-Stele am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers enthüllt.

Gedenkstein bei der Bezirkssporthalle
Bahnhofstraße/Schloßstraße
Oberösterreich
Gedenkstein in Vöcklabruck © MKÖ
00:01

Kranzniederlegung beim Gedenkstein am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Vöcklabruck-Wagrain

im Anschluss an die Gedenkfeier im Bundesgymnasium Vöcklabruck

Wien-Floridsdorf
Bezirksmuseum Floridsdorf
Prager Straße 33
Wien
Befreiungsfeier Wien-Floridsdorf © Andreas Schwantner
10:00

Gedenkveranstaltung am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Floridsdorf

Zur Zwangsarbeit in der Produktion von Flugzeugteilen, U-Boot-Akkus und Teilen der V2 Rakete waren 2.737 Menschen im Lagerkomplex Wien-Floridsdorf interniert, etwa 80 von ihnen wurden dort ermordet. Die meisten stammten aus Polen bzw. der Sowjetunion.

Unter Mitwirkung von Jugendlichen aus Wiener Berufsschulen findet die Gedenkfeier unter dem Motto "Niemals vergessen!" rund um den Gedenkstein beim Bezirksmuseum Wien-Floridsdorf statt.

Samstag, 16. Mai 2026
Klagenfurt
WerkStattMuseum
Südbahngürtel 24
Kärnten
14:00

Manifestation für ein Mahndenkmal
Manifestacija za spomenik in opomin

Bei dieser Veranstaltung im Klagenfurter WerkStattMuseum wird öffentlich die Errichtung eines zentralen Denkmals in Kärnten / Koroška manifestiert, das sowohl die Täterschaft der Kärntner Nazis sichtbar machen als auch den Widerstand in Kärnten / Koroška würdigen soll.
Angesichts des wachsenden Interesses an antifaschistischer Erinnerungskultur, des starken Engagements junger Menschen und neuer Initiativen gegen Revisionismus versteht sich die Manifestation als deutlicher Aufruf, das Gedenken in Kärnten / Koroška sichtbar in das europäische Erbe des antifaschistischen Widerstands einzubinden.

Na tej prireditvi se javno izraža zahteva po postavitvi osrednjega spomenika na Koroškem/Kärnten, ki naj jasno pokaže storilstvo koroških nacistov ter hkrati počasti odpor na Koroškem/Kärnten in v celotnem alpsko-jadranskem prostoru. Pobudo WerkStattMuseuma podpira vrsta organizacij in zavzetih posameznic ter posameznikov, ki želijo poslati jasno sporočilo proti potvarjanju zgodovine in pozabi.
Glede na vse večje zanimanje za protifašistično spominsko kulturo, močno angažiranost mladih in nove pobude proti revizionizmu, je manifestacija jasen poziv, da se spomin v Koroški vidno vključi v evropsko dediščino protifašističnega odpora.

Sonntag, 17. Mai 2026
Gallneukirchen
Denkmal für den Frieden
Anton-Riepl-Straße/Gallneukirchner Straße
Oberösterreich
Gedenkfeier beim Denkmal für den Frieden © Huber
18:30

Gedenkfeier beim Denkmal für den Frieden

Im Rahmen der Gedenkfeier wird unter Mitwirkung von Jugendlichen szenisch inszeniert, wie ein faschistisches Umfeld zu ethisch verwerflichem und unmoralischem Handeln verführt - damals wie heute. Das Mahnmal für den Frieden soll in Erinnerung an die "Mühlviertler Menschenhatz" und die Gräueltaten des Krieges auch heute noch als Ort der Umkehr und des Neustarts gesehen werden. 

Redner: Alois BIRKLBAUER

Freitag, 29. Mai 2026
Präbichl
Skiarena Präbichl
Eisenstraße
Steiermark
17. Lebensmarsch in Präbichl
09:45

19. Lebensmarsch in Erinnerung an die 250 Todesopfer ungarischer Jüdinnen und Juden im Jahr 1945

Im Gedenken an die 250 ungarisch-jüdischen Opfer, die beim Todesmarsch 1945 erschossen oder erschlagen und in einem Massengrab verscharrt wurden, findet unter reger Beteiligung von Jugendlichen und mit musikalischer Umrahmung der 19. Lebensmarsch über den Präbichl statt, .

 Redner: Gerhard NIEDERHOFER

Eisenerz
Denkmal Präbichl
Passhöhe Präbichl
Steiermark
11:00

Gedenkfeier beim Mahnmal

in Erinnerung an die 250 Todesopfer ungarischer Jüdinnen und Juden im Jahr 1945

Weyer-Dipoldsau
Gedenkstätte Dipoldsau
Anger
Oberösterreich
Gedenkstätte Dipoldsau/Weyer, Foto: Jakob Gsöllpointner
17:00

Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Dipoldsau

Für den Bau des Kraftwerks Großraming sowie die Höherlegung der Eisenstraße, den Bau eines Bahnhofs und den Marmorsteinbruch mussten Häftlinge des KZ-Außenlagers Dipoldsau Zwangsarbeit leisten. Mindestens 20 namentlich bekannte KZ-Häftlinge wurden ermordet, die Dunkelziffer ist jedoch weitaus höher. 

Samstag, 13. Juni 2026
Loiblpass Strasse
Tunnelportal Loibl-Nord, ehemaliger Zollamtsvorplatz
Kärnten
Gedenkstätte Loibl-Nord © Manfred Morokutti
09:00

Internationale Gedenkveranstaltung am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Loibl-Nord

Aufgrund der Bauarbeiten am Loibltunnel wurden im KZ-Außenlager Loiblpass rund 1.800 Menschen interniert, vorwiegend aus Frankreich. Die gefährliche Zwangsarbeit forderte etliche Opfer, derer im Rahmen der Gedenkfeier gedacht wird. Die Veranstaltung steht in der Tradition des Bemühens, die vom Vergessen bedrohten Außenlager des KZ Mauthausen im kollektiven Gedächtnis zu verankern. Die Gedenkfeier soll die Geschichte des Leidens und Sterbens der KZ-Opfer vom Loiblpass, aber auch jene des mutigen Widerstandes und Überlebens in ehrender Erinnerung halten.

Gedenkstätte Loibl-Süd
Slowenien
Gedenstätte des ehemaligen KZ-Außenlagers Loibl-Süd © MKÖ
11:00

Internationale Befreiungsfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Loibl-Süd

Samstag, 27. Juni 2026
Bretstein
Gedenkstätte KZ-Außenlager Bretsteingraben
Bretsteingraben 16
Steiermark
Gedenkfeier am Ort der Gedenkstätte KZ-Außenlager Bretsteingraben © Katja Heiden
11:00

Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Bretstein

Das KZ-Außenlager Bretstein wurde 1941 als erstes Außenlager von Mauthausen zur Schaf- und Pferdezucht gegründet, wobei die rund 80 bis 170 KZ-Häftlinge auch schwere Zwangsarbeit im Straßenbau verrichten mussten. Im Rahmen der Gedenkfeier wird der dort geschundenen und ermordeten Menschen gedacht. 

St. Pantaleon
Erinnerungsstätte Lager Weyer
Moosachstraße
Oberösterreich
Gedenkfeier in St. Pantaleon, Oberösterreich MKÖ © Karl Traintinger
18:00

Gedenkfeier für die Opfer des NS-Lagers St. Pantaleon-Weyer

Das NS-Lager St. Pantaleon-Weyer, diente als Arbeitserziehungslager und später als sogenanntes "Zigeuneranhaltelager". Nach seiner Schließung 1941 wurden die rund 350 Internierten in den Transport von etwa 5.000 österreichischen Sinti, Sintizze, Roma und Romnja nach Łódź  / Litzmannstadt eingereiht. Darunter befanden sich auch zahlreiche Frauen und Kinder. Niemand der nach Łódź Deportierten kehrte je zurück.

Mittelschule
Am Kuglberg 12
Oberösterreich
19:00

Buchpräsentation und Diskussion: Josef Fischer - Eine Recherche

zum Thema "Berufsverbrecher" als NS-Opfer.

Diskutant:innen: Brigitte HALBMAYER, Institut für Konfliktforschung; Maria HOFSTÄTTER, Schauspielerin (angefragt); Waltraud KANNONIER-FINSTER, Andreas KRANEBITTER, DÖW

Musikalische Begleitung durch Birgit SCALET

Sonntag, 28. Juni 2026
Bad Eisenkappel, Železna Kapla
Friedhof Bad Eisenkappel / Železna Kapla
Kärnten
14:00

Gedenktreffen beim Peršmanhof - in Erinnerung an die Opfer beim Peršman und Hojnik
Tovariško srečanje pri Peršmanu - spomnili se bomo Peršmanovih in Hojnikovih žrtev

Auf dem Peršmanhof findet eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des Peršman-Massakers und die Familie Hojnik statt. Zudem soll die Bedeutung des Widerstandes der Kärntner Slowen:innen gewürdigt werden. Gemeinsam wird ein Zeichen gegen das Vergessen und für ein klares Bekenntnis zu Antifaschismus und Gerechtigkeit gesetzt.

Pri Peršmanu poteka spominska prireditev v spomin na žrtve Peršmanskega pokola in družino Hojnik. Zveza koroških partizanov in Društvo/Verein Peršman vabita k spominu na žrtve ter k počastitvi pomena odpora koroških Slovenk in Slovencev. V času, ko je kultura spominjanja pomembnejša kot kdaj koli prej, želi prireditev poslati jasno sporočilo proti pozabi ter za nedvoumno zavezanost protifašizmu in pravičnosti.

Freitag, 3. Juli 2026
Klagenfurt
Domplatz
Karfreitstraße
Kärnten
CC Nadja Danglmaier
18:00

„Svobodni! Befreit! Ein Fest dem Widerstand / Praznujum upor“

Das Fest „Svobodni! Befreit!“ am Domplatz in Kalgenfurt / Celovec verbindet Kultur, Musik, Reden, Kulinarik und Austausch, um eine vielfältige Erinnerungskultur an den Widerstand gegen das NS-Regime zu fördern. Es thematisiert die historische Belastung des Domplatzes und stellt das bestehende Denkmal in einen breiteren Kontext. Zahlreiche Initiativen präsentieren ihre Arbeit und laden zum Dialog ein. Das Fest setzt ein Zeichen für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und gegen Ausgrenzung, indem es historischen Widerstand mit aktuellem zivilgesellschaftlichem Engagement verknüpft.

Praznik „Svobodni! Befreit!“ na Stolniški ploščadi v Celovcu/Kalgenfurt povezuje kulturo, glasbo, govore, kulinariko in izmenjavo izkušenj ter spodbuja raznoliko kulturo spomina na odpor proti nacističnemu režimu. Obravnava zgodovinsko obremenitev Stolniške ploščadi in obstoječi spomenik postavi v širši kontekst. Številne iniciative predstavljajo svoje delo in vabijo k dialogu. Praznik je znak za demokracijo, socialno pravičnost in proti izključevanju, saj zgodovinski odpor povezuje z aktualnim državljanskim angažmajem.

Sonntag, 19. Juli 2026
Bleiburg / Pliberk
Kulturhaus Bleiburg
Völkermarkter Str. 10
Kärnten
Gedenkwanderung auf den Kömmel / Komelj
09:30 - 12:00

Gedenkwanderung auf den Kömmel / Komelj

Die Gedenkwanderung auf den Kömmel / Komelj erinnert an die zwölf gefallenen Partisanen der Domen-Kompanie, die am 12. Oktober 1944 von SS-Truppen brutal ermordet wurden, sowie an Lipej Kolenik-Stanko, einen Widerstandskämpfer und engagierten Mahner für den Frieden und die demokratische Erneuerung Österreichs. Die Route führt zu den Gedenkorten dieser Ereignisse und hält die Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus lebendig.

Spominski pohod na Komelj/Kömmel spominja na dvanajst padlih partizanov Domen-kompanije, ki so jih 12. oktobra 1944 brutalno umorile enote SS, ter na Lipeja Kolenika-Stanka, nekdanjega borca odpora in zavzetega zagovornika miru ter demokratične prenove Avstrije. Pot vodi do spominskih mest teh dogodkov in ohranja spomin na odpor proti nacizmu.

Dienstag, 21. Juli 2026
Weidenburg
Promoser Alm/Gedenkkapelle
Kärnten/Friaul (Italien)
Bergkapelle Promoser Alm © Hannes Guggenberger, ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal
05:30

Gedenkwanderung "Sommer 1944 - Wege des Erinnerns"

Anlässlich des 82. Jahrestages des faschistischen Massakers an der Zivilbevölkerung auf den italienischen Karnischen Almen wandern wir zur Gedenkkapelle auf der Promos Alm/ C.ra Promosio und weiter nach Timau.

Lange hielt sich die Behauptung, italienische Partisan:innen hätten auf benachbarten Gailtaler Almen Gräueltaten begangen. Heute wissen wir, es waren bewusst gestreute Gerüchte, welche die von Faschisten verübten Massaker am Almpersonal erklären sollten. Den Opfern wollen wir mit einer grenzüberschreitenden Wanderung gedenken.

Anmeldung und weitere Infos: Hannes GUGGENBERGER, telefonische Anmeldung unter +43 660 3503271 sowie gültiges Reisedokument erforderlich!

Sonntag, 2. August 2026
Ebriach
Eisenkappler Hütte
Ebriach 145
Kärnten
08:00

Wanderung auf den Obir
Pohod na Obir

Die Wanderung auf den Obir einnert an Hermann Velik und Valentin Polanšek, die sich beide nach dem Krieg für das kärntner-slowenische Kulturleben einsetzten. Polanšek beschrieb den Widerstand u.a. in seinem zweibändigen Roman Schicksalsherbst der Brüder.

Pohod na Obir spominja na Hermanna Velika in Valentina Polanška, ki sta se oba po vojni zavzemala za življenje koroških Slovencev v kulturi. Polanšek je odpor med drugim opisal v dvodelnem romanu *Schicksalsherbst der Brüder*.

Sonntag, 6. September 2026
Bad Eisenkappel
Lobnig 2
Kärnten
08:00

Wanderung "Auf den Wegen des Widerstandes im Gedenken an Johan, Gašper, Lenart und Jelka"
Pohod  "Po poteh upora Johana, Gašperja, Lenarta in Jelke"

Die Gedenkwanderung führt durch Lobnig / Lobnik zu allen abgelegenen Bergbauernhöfen, welche den Widerstand aktiv unterstützten bis zum Museum Peršman. Alle Höfe verbindet eine besondere Geschichte des Widerstandes, an die Jahr für Jahr mit dieser Wanderung gedacht wird. Die Namensgeber Karel Prušnik-Gašper, Franc Pasterk-Lenart und Helena Kuchar-Jelka wurden hier geboren. Die Gedenkwanderung erinnert an sie und hebt hervor, wie wichtig die Unterstützung der Bevölkerung für den Erfolg des Widerstandes war.

Ta spominski pohod vodi skozi Lobnik/Lobnig do vseh odmaknjenih kmečkih gospodarstev, ki so aktivno podpirala odpor, vse do Muzeja Peršman. Vsa gospodarstva povezuje posebna zgodba odpora, na katero se vsako leto spomnimo s tem pohodom. Poimenovani spominski junaki Karel Prušnik-Gašper, Franc Pasterk-Lenart in Helena Kuchar-Jelka so se tu rodili. Spominski pohod se spominja prav teh oseb in poudarja tudi pomen podpore civilnega prebivalstva za uspeh odpora.

Freitag, 2. Oktober 2026
Ternberg
Pfarrbaracke
Spielfeldstraße 1
Oberösterreich
Gedenkfeier in Ternberg © Haijes
18:30

Gedenkfeier am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Ternberg

Im KZ-Außenlager Ternberg waren republikanische Spanier interniert, die neben Kriegs- und Strafgefangenen zum Bau des Kraftwerks und von Straßen eingesetzt wurden. In der Pfarrbaracke Ternberg hält ein Gedenkraum im Keller die Erinnerung an die nationalsozialistischen Gräueltaten wach.

Gedacht wird im Rahmen der Feier mit einer Gedenkrede, einem kreativen Beitrag von Jugendlichen und einer Kranzniederlegung.

Samstag, 3. Oktober 2026
Bad Eisenkappel / Železna Kapla
Peršman Museum
Koprein-Petzen 3
Kärnten
"Lange Nacht der Museen" beim Peršman Museum
18:00

"Lange Nacht der Museen" beim Peršman Museum

Das Museum am Peršmanhof ist in dieser Form das einzige Museum in Österreich, das die Vertreibung der Kärntner Slowen:innen und den Widerstand der Partisan:innen thematisiert. Außerdem ist ein Teil der Ausstellung dem Massaker gewidmet, das sich im Jahr 1945 am Peršmanhof zutrug. Die ausführliche Aufarbeitung der Geschehnisse zeigt die erschütternde Unmenschlichkeit, mit der hier eine ganze Familie inklusive Neugeborener und Kinder ermordet wurde.

Muzej pri Peršmanu je v tej obliki edini muzej v Avstriji, ki se posveča izgonu koroških Slovencev in odporu partizanov. Poleg tega je del razstave namenjen pokolu, ki se je leta 1945 zgodil pri Peršmanu. Podrobna obravnava dogodkov razkriva pretresljivo nečlovečnost, s katero je bila tukaj ubita celotna družina, vključno z novorojenčki in otroki.

Sonntag, 4. Oktober 2026
Feistritz im Rosental
k&k Center
St. Johann im Rosental 33
Kärnten
"Ston-Wanderung"
09:00

"Ston-Wanderung"

Die "Ston-Wanderung" erinnert an die Partisan:innen, die während des Zweiten Weltkriegs im Widerstand gegen den Faschismus ums Leben kamen. Sie führt zu den Gedenkorten in St. Johann im Rosental / Šentjanž v Rožu und am Rabenberg / Rute, wo Denkmäler an die gefallenen Partisan:innen und den in Dachau ermordeten Priester Janez Hornböck erinnern.
Gewidmet ist die Wanderung dem Partisanen Bogdan Mohor-Ston, der im Rosental / Rož den Widerstand organisierte.

"Ston-pohod" spominja na partizanske borce, ki so med drugo svetovno vojno v odporu proti fašizmu v tem območju izgubili življenje. Pot vodi do spominskih mest v Šentjanžu/St. Johann v Rožu in na Ruti/Rabenberg, kjer spomeniki spominjajo na padle partizane in duhovnika Janeza Hornböcka, umorjenega v Dachauu.
Pohod je posvečen partizanu Bogdanu Mohorju-Stonu, ki je v Rožu organiziral odpor. Od leta 2015 poteka vsako leto drugo oktobrsko nedeljo in ohranja spomin na protifašistični boj ter žrtve nacističnega pregona.

Montag, 26. Oktober 2026
Klagenfurt
Friedhof Annabichl
Flughafenstraße 7
Kärnten
Gedenkfeier-Annabichl-Kaernten-MKOE-copyright Klaus Holler
10:00

Gedenkfeier für die Opfer für ein freies Österreich
Spominska prireditev za državni praznik  vTrnji vasi

Im sogenannten Gaukrankenhaus Klagenfurt wurden während der NS-Zeit zwischen 700 und 900 Menschen als "lebensunwürdig" tituliert und ermordet. Auf dem Zentralfriedhof in Klagenfurt befindet sich eine beträchtliche Zahl an Gräbern von erbbiologisch Verfolgten. Nach der NS-Zeit wurden die Massengräber, in denen sie verscharrt wurden, aufgelassen. Doch die Forschung in den Totenbüchern förderte die Namen von 139 Opfern zu Tage. Beim Mahnmal wird an sie und an die zahlreichen weiteren Opfer des Nationalsozialismus erinnert.

Jedes Jahr findet zum Nationalfeiertag das gemeinsame Gedenken an die Opfer für ein freies Österreich statt.

Ta spominska prireditev poteka na osrednjem spominskem obeležju za vse žrtve nacizma v in iz Koroške / Kärnten. Spomenik, ki so ga postavile koroške protifašistične organizacije, počasti žrtve, seznam njihovih imen pa se na pobudo Memoriala Koroška/Kärnten nenehno dopolnjuje. Prireditev je opomin na preteklost in jasno znamenje proti pozabi.

Großraming
"Kriegerdenkmal" am Kirchenplatz
Oberösterreich
Denkmal im Kreisverkehr Großraming
14:00

Friedensmarsch für die Opfer des KZ-Außenlagers Großraming

Das KZ-Außenlager Großraming war ein Teil des "Gemeinschaftslagers Ennskraftwerkbau", in dem ab 1943 insgesamt 1.800 Personen interniert wurden. Die schwere Zwangsarbeit, die schlechte Versorgung und die Gewalttaten der SS kosteten unzähligen Menschen das Leben. Der Friedensmarsch zum Nationalfeiertag 2026 wird ein Lichtermarsch vom Denkmal der Gefallenen zum Denkmal im Kreisverkehr, wo die Lichter abgestellt werden. Mit musikalischer Begleitung durch eine Bläsergruppe.

Redner: BM Günther GROSSAUER

Samstag, 31. Oktober 2026
St. Veit im Jauntal
Friedhof
Kärnten
14:00

Zentrale Gedenkveranstaltung zu Allerseelen in St. Veit im Jauental / Šentvid v Podjuni
Osrednja spominska svečanost  ob dnevu mrtvih v Šentvidu v Podjuni

Auf dem Friedhof von St. Veit im Jauntal / Šentvid v Podjuni erinnert ein Denkmal an die Partisanen Franc Hobel und Ignac Žolnir sowie an deren Familien und Mitstreiter:innen, die im Kampf gegen den Faschismus gefallen sind. Eine weitere Gedenktafel erinnert an Terezija Mičej und ihre Tochter, die wegen Unterstützung von Partisan:innen 1945 in Graz / Gradec hingerichtet wurden. In St. Primus / Šentprimož befindet sich zudem ein Gedenkstein für Janez Wutte-Luc, geboren 1918 in Vesielach / Vesele, Partisan und später führender Funktionär der Kärntner Slowenen, der bis 1997 Vorsitzender des Partisanenverbands war und für seine Verdienste unter anderem das Ehrenkreuz für die Befreiung Österreichs erhielt.

Na pokopališču v Šentvidu v Podjuni stoji spomenik padlim partizanom Francu Hobelu in Ignacu Žolnirju, ki sta padla v boju proti fašizmu. Franc Hobel, po domače Rojak, iz Pogrč pri Šentvidu, rojen leta 1914, je padel leta 1944 v Lobniku; Ignac Žolnir, rojen leta 1912 v Slovenj Gradcu, je bil član obveščevalnega centra Kokrškega odreda in je padel leta 1945. Iz družine Hobel so v vojni padli trije bratje – Franc, Feliks in Anton – kot partizani, medtem ko je bila sestra odpeljana v taborišče Ravensbrück. Od leta 2012 spominska plošča spominja na Terezijo Mičej in njeno hčer, ki sta bili zaradi pomoči partizanom 12. januarja 1945 usmrčeni v Gradcu; družina Ročičjak in drugi so vzdrževali stik z odporom v Ettendorfu (brez slovenskega imena). V Šentprimožu stoji spomenik Janezu Wutte-Lucu, rojenemu leta 1918 v Veselah, partizanu in kasnejšemu vodilnemu funkcionarju koroških Slovencev, ki je bil do leta 1997 predsednik Zveze koroških partizanov ter je med drugim prejel Častni križ za osvoboditev Avstrije.

Montag, 2. November 2026
Pichl bei Wels
Kirchenfriedhof
Pfarrplatz 1
Oberösterreich
Gedenkstätte Friedhof Pichl bei Wels © Kranzl-Greinecker
19:00

Gedenkakt für die Opfer des "Fremdvölkischen Kinderheims" im Schloss Etzelsdorf

Im Sommer 1944 errichtete die NS-Verwaltung im Schloss Etzelsdorf in Pichl bei Wels ein sogenanntes "Fremdvölkisches Kinderheim" für Kinder slawischer Zwangsarbeiterinnen. Bis Ende 1946 wurden in Pichl bei Wels ca. 39 Säuglinge untergebracht, wobei mindestens 13 starben. Die anderen, kaum lebensfähigen Kinder wurden nach dem Krieg an der tschechischen Grenze ausgesetzt.
Der Gedenkakt erinnert an die Gräueltaten und das Leid der dort internierten Kinder.

Donnerstag, 31. Dezember 2026
Hinterbrühl
Gedenkstätte
Johannesstraße 16-32
Niederösterreich
Gedenkfeier zum Jahreswechsel in Hinterbrühl, Niederösterreich
18:00

Gedenkfeier zum Jahreswechsel am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Hinterbrühl

Um den alliierten Bombardierungen zu entgehen, wurde 1944 im heutigen Schaubergwerk Seegrotte in Hinterbrühl eine unterirdische Rüstungsfabrik errichtet, in der über 600 KZ-Häftlinge Zwangsarbeit verrichten mussten. Im Rahmen des stillen Gedenkens gibt es die Möglichkeit zum Gedankenaustausch. Das Gedenken findet unter Beteiligung von Jugendlichen statt und endet mit einem Friedensgebet. 

Redner: Elmar PITTERLE